Neue S-Bahn-Haltestelle und höhere Preise

Im Kanton Luzern wird Bus- und Bahnfahren ab dem 9. Dezember im Schnitt um 6,7 Prozent teurer. Als Gegenleistung gibt es eine neue S-Bahn-Station auf der Luzerner Allmend, einfacher zu bedienende Billettautomaten und auf gewissen Linien ein dichteres Busangebot.

Drucken
Teilen
Ab dem 9. Dezember in Betrieb: die neue Haltestelle «Luzern Messe / Allmend», hier anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Ab dem 9. Dezember in Betrieb: die neue Haltestelle «Luzern Messe / Allmend», hier anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Den Vollbetrieb mit Halten im 15-Minuten-Takt nimmt die S-Bahn- Station Luzern Allmend/Messe erst im Dezember 2013 auf. Ab dem 9. Dezember 2012 halten in der ersten unterirdischen Station der Zentralschweiz nur die S4 Luzern-Dallenwil und die S5 Giswil-Luzern. Halte der beiden Linien in beide Richtungen seien zur Zeit aus betrieblichen Gründen nicht möglich, teilte der Verkehrsverbund Luzern am Montag mit.

Hier halten ab dem 12. Dezember die Zentralbahn-Züge. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
22 Bilder
Bundesrätin Doris Leuthard im Gespräch mit dem Zugsführer in der unterirdischen ZB Haltestation Messe Allmend Luzern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Niklaus Bleiker, Regierungsrat Kanton Obwalden, Bundesrätin Doris Leuthard und Regierungsrat Robert Küng (von links) in der unterirdischen ZB Haltestation Messe Allmend Luzern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ
Bundesrätin Doris Leuthard und Regierungsrat Robert Küng applaudieren in der unterirdischen ZB Haltestation Messe Allmend Luzern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ
Bundesrätin Doris Leuthard (mitte) und Regierungsrat Robert Küng (links) laufen im Bahnhof Luzern in Richtung Zugeingang. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bundesrätin Doris Leuthard (rechts) und Regierungsrat Robert Küng enthüllen eine Stationstafel. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bundesrätin Doris Leuthard im Gespräch mit Regierungsrat Robert Küng (mitte) und Anna Barbara Remund, ZB Verwaltungsratspräsident (rechts) im Bahnhof Luzern vor der Abfahrt. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
(v.l.n.r.) Renato Fasciati, Geschaeftsfuehrer Zentralbahn, Anna Barbara Remund, Verwaltungsratspraesidentin Zentralbahn, Adrian Borgula, Direktor Umwelt, Verkehr und Sicherheit Stadt Luzern, Hans Wicki, Regierungsrat, Niklaus Bleiker, Regierungsrat , Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des UVEK, und Robert Küng, Vorsteher der Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes des Kantons Luzern. (Bild: Keystone)
Gäste an der Eröffnung. (Bild: Keystone)
Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des UVEK, rechts, und Renato Fasciati, Geschaeftsführer Zentralbahn, links, unterhalten sich. (Bild: Keystone)
Ein Wagon der Zentralbahn wird gereinigt. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Bild: Keystone
Gäste an der Eröffnung. (Bild: Keystone)
Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ
Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des UVEK, spricht an der Eröffnung des Doppelspurausbaus und Tieflegung der Zentralbahn, in der neuen Haltestelle Allmend/Messe in Luzern. (Bild: Keystone)
Bild: Philipp Schmidli//Neue LZ
Demo der Juso bei der Messe Luzern. (Bild: Philipp Schmidli//Neue LZ)

Hier halten ab dem 12. Dezember die Zentralbahn-Züge. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Auf der S61 Luzern-Schachen kommen ab dem Fahrplanwechsel modernere niederflurige Gelenktriebzüge zum Einsatz. In Gisikon-Root hält neu eine Nachtverbindung aus Zürich.

Das Busangebot von Luzern ins boomende Rontal (Linien 22 und 23) wird ausgebaut. Auf der Landschaft gibt es auf der Strecke Sursee- Willisau-Hergiswil ein erweitertes Abendangebot. Besser erschlossen wird das Luzerner Ausflugsgebiet Eigenthal, und zwar sowohl von Luzern wie auch von Malters her.

Verbessert hat der Verkehrsverbund nach eigenen Angaben die Menüführung der Billettautomaten, die Anlass zur Kritik gegeben hatte. So kann neu mit einem Knopfdruck eine Fahrkarte für das Stadtzentrum gekauft werden.

Die Tariferhöhungen begründet der Verkehrsverbund mit den stark steigenden Trasseepreisen beim Bahnverkehr und mit dem kontinuierlichen Ausbau des Angebots. Der Verkehrsverbund setze die strategische Stossrichtung des Bundesrates um, dass sich die Fahrgäste stärker an den Kosten des öffentlichen Verkehrs beteiligen sollen, heisst es in der Mitteilung.

sda/rem

Hinweis:
Was alles ändert, finden Sie auf www.verkehrsverbund-luzern.ch

Besichtigung der Zentralbahn-Baustelle bei der Allmend. Im Bild v.l.: Luzerner Kantonsingenieur Rolf Bättig, Regierungsrat Robert Küng und Geschäftsführer der Zentralbahn Renato Fasciati. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)
6 Bilder
Bild: Maria Schmid / Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ
Bild: Maria Schmid/Neue LZ

Besichtigung der Zentralbahn-Baustelle bei der Allmend. Im Bild v.l.: Luzerner Kantonsingenieur Rolf Bättig, Regierungsrat Robert Küng und Geschäftsführer der Zentralbahn Renato Fasciati. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)