NEUE STRUKTUREN: Pärke und Wohnschwerpunkte auf Programm

Pärke von nationaler Bedeutung sollen den ländlichen Teil des neu eingeteilten Luzerner Kantonsgebietes attraktiver machen. Das ist nur eine von vielen Strategien, die im neuen Richtplan zur Raumentwicklung vorgeschlagen sind.

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Pärke seien eine wichtige Grundlage zur Stärkung der Wertschöpfung sowie der Wirtschafts- und Raumentwicklung, sagte Sven- Erik Zeidler, Leiter Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation (rawi).

Gemäss Richtplan sind im Kanton Luzern zwei bis maximal vier Pärke von nationaler Bedeutung möglich. Als Beispiel gilt die UNESCO Biosphäre Entlebuch.

«Zentrumsnah» und «attraktiv»
Eine weitere Strategie betrifft die Wohngebiete im Kanton. Die regionalen Entwicklungsträger sollen Wohnschwerpunkte nach den Kriterien "zentrumsnah" und "besonders attraktiv" definieren. Die Förderung solcher Wohnschwerpunkten sollen den Wohnkanton Luzern stärken und mehr einkommens- und vermögensstarke Bevölkerungskreise anlocken.

Schliesslich will der Kanton die Ansiedlung von Grossbetrieben begünstigen. Im Kanton fehle ein Angebot an Standorten, die das Anforderungsprofil solcher Unternehmen erfüllen würden, heisst es im Richtplan. Ausserdem dauere die raumplanerische Vorbereitung zu lange.

Geeignete Standorte sollen deshalb bereits im Voraus "planerisch, rechtlich und eigentumsmässig" so gesichert werden, dass bei Interesse eines Grossbetriebs laut Zeidler innerhalb von sechs Monaten gebaut werden kann.

sda