Neue Stützen für die Kapellbrücke

Damit die Kapellbrücke weiterhin stabil bleibt, sprangen am Mittwoch Taucher ins Wasser. Ihre Arbeit soll für 40 Jahre halten.

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Taucher sind derzeit unter der Kapellbrücke im Einsatz. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Taucher sind derzeit unter der Kapellbrücke im Einsatz. (Bild: Roger Grütter/Neue LZ)

Weil sie angefault sind, müssen an der Kapellbrücke zwischen dem Wasserturm und dem Rathausquai zwei Holzpfähle ersetzt werden. Am Mittwoch haben zwei Taucher zusammen mit Zimmerleuten und Arbeitern der Stadt Luzern begonnen, diese zu entfernen. Mit einer Kettensäge schnitt einer von ihnen die Hölzer 1,5 Meter unterhalb der Wasseroberfläche ab, während der zweite mit den Helfern auf einer Schwimmplattform die 3 Meter langen alten Holzstützen entgegennahm.

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Holz aus heimischen Wäldern

Die Arbeiten an der Kapellbrücke dauern auch am Donnerstag an, am Freitag werden unter Wasser auf dem Fundament der alten Pfähle die neuen angebracht und mit vier Eichenhölzern verstrebt. «Dann werden die zwei Holzpfähle, die aus heimischem Wald stammen, dazu beitragen, die Brücke wieder 40 Jahre zu tragen», sagt René Bucher, Projektleiter vom Holzbaubetrieb Hecht aus Sursee, der die Arbeiten auf Auftrag der Stadt Luzern durchführt.

Die derzeitigen Unterhaltsarbeiten am Luzerner Wahrzeichen werden Anfang November beendet sein und kosten zwischen 25'000 und 30'000 Franken. Während der Sanierungsarbeiten bleibt die Kapellbrücke grundsätzlich auf der halben Breite für Passanten begehbar. Während einzelner Stunden muss die Brücke jedoch ganz gesperrt werden.

Christian Hodel

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