Neue Vorgaben für Weilerzonen

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Seit dem 1. Januar 2018 sind Weilerzonen in Umsetzung der bundesrechtlichen Vorgaben als Nichtbauzonen zu behandeln. Der Kanton Luzern hat am 21. Dezember ein Infoblatt mit dem Titel «Weilerzonen – Anpassung an die geänderte Rechtslage» veröffentlicht. Weilerzonen dienen der Erhaltung bestehender Kleinsiedlungen ausserhalb der Bauzonen und dienen der baulichen Bestandeswahrung. Das heisst, es sind nur bauliche Massnahmen zulässig, die zum Erhalt und der Pflege der bestehenden Bausubstanz und zum Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft beitragen. In Weilerzonen sind reine nichtlandwirtschaftliche Neubauten nicht zulässig. Neu braucht es neben der kommunalen Baubewilligung eine kantonale Zustimmung für die Bewilligung von Bauvorhaben in Weilerzonen. (sb)