Neue Weiherlandschaft im Michelsamt

Die Grenze zwischen Beromünster und Neudorf ist die neue Heimat von besonderen Amphibien und Insekten. Den optimalen Lebensraum sollen dazu sieben neu erstellte Weiher bieten.

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Die Weiherlandschaft entstand direkt hinter dem Flufplatz Beromünster. (Bild: map.search.ch)

Die Weiherlandschaft entstand direkt hinter dem Flufplatz Beromünster. (Bild: map.search.ch)

Direkt hinter dem Flugplatz Beromünster ist eine neue Weiherlandschaft für besondere Amphibien und Insekten entstanden. Auf Initiative der Jagdgesellschaft Neudorf konnten im Gebiet Roor/Wiholz sieben Weiher und diverse Kleinstrukturen realisiert werden.

Vernetzung von Lebensräumen

Am kommenden Mittwoch wird nun die Schlussabnahme des Projekts stattfinden. Um die einzelnen Gewässer zu realisieren, haben das Chorherrenstift St. Michael und die Korporation Neudorf Land zur Verfügung gestellt, wie es in einer Mitteilung der Jagdgesellschaft Neudorf heisst. Bis zur Bewilligungserteilung waren fast zwei Jahre nötig. Die Finanzierung der Weiherlandschaft wird durch Bund und Kanton getragen. Da verschiedene Grundeigentümer involviert sind, tritt der Kanton bzw. die kantonale Abteilung Natur und Landschaft als Bauherr auf.

Die Weiherlandschaft im Gebiet Roor/Wiholz, welche auf die Lebensraumansprüche von Amphibien, Reptilien, Insekten und Schmetterlingen ausgerichtet sind, soll als Vernetzungselement dienen, damit sich die Populationen besser austauschen können.

Mehr Verantwortung für Bauern

Die neue Weiherlandschaft beim Wiholz ist Inhalt des Vernetzungsprojekts, das derzeit über die Gemeinden des Michelsamtes erarbeitet wird. Mit diesem entsteht ein Instrument, in welchem die Bauern selber mehr Verantwortung übernehmen, indem sie abgestimmt auf die Bewirtschaftung gezielt Raum für die Natur schaffen und Lebensräume vernetzen.

pd/bep