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NEUENKIRCH: Fischer zahlen für leeren Bach

Auf der Länge von einem Kilometer wurden Fische in einem Bach getötet – schuld waren Bauabwässer. Trotzdem müssen die Fischer den Pachtzins entrichten.
Luzia Mattmann
Verendete Fische werden entsorgt (Symbolbild). (Bild: Luzerner Polizei)

Verendete Fische werden entsorgt (Symbolbild). (Bild: Luzerner Polizei)

Weil Schmutzwasser in den Vorderamstägbach in Neuenkirch eingeleitet wurde, sind am Montag Mittag rund 160 Forellen auf der Länge von einem Kilometer gestorben. Via Meteorleitung war verschmutztes Baustellenabwasser in den Bach gelangt, wie Simon Kopp, Informationsbeauftragter der Staatsanwaltschaft, bestätigt.

Keine Fischgarantie

Jvar Schmid, Obmann der Pächtergemeinschaft Sellenbodenbach, welche den Vorderamstägbach befischt, ist ernüchtert: «Während vier bis fünf Jahren werden wir den Bach nicht mehr befischen können. So lange dauert es, bis wir die Forellen wieder herangezogen haben», sagt er. Neue Fische können erst wieder 2014 eingesetzt werden. Währenddessen müssen die fünf Pächter der Pächtergemeinschaft trotzdem den jährlichen Pachtzins von insgesamt 800 Franken an den Kanton entrichten – obwohl sie den Bach nicht befischen kann. Das bestätigt Philipp Amrein, Leiter Fachbereich Jagd und Fischerei. «Die Pachterträge aus den 123 staatlichen Fischereirevieren sind budgetiert und werden ohne Fischgarantie erhoben», sagt Amrein. Pro Jahr nimmt der Staat 170 000 Franken Pachterträge ein.

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