NEUENKIRCH: Rücken sie aus, ist aus die Maus

Vier Neuenkircher Burschen machen Jagd auf Feldmäuse. Mit ihrem Mäuse­express räumen sie die Felder der Bauern leer.

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Der Mäuseexpress im Anzug. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Mäuseexpress im Anzug. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Simon Muff (15), sein Bruder Benedikt (13), Tobias Huber (15) und Colin Trüssel (14) sind nicht verlegen, wenns darum geht, sich ein gutes Sackgeld zu verdienen.

Seit zwei Jahren sind die vier pfiffigen Jungs aus Neuenkirch mit ihrem Mäuseexpress unterwegs: Mit einem Quad-Töff samt Anhänger, auf dem ein Arsenal von 200 Fallen mitgeschleppt wird, fahren sie aufs Feld und rücken Mäusen zu Leibe. «Wir haben insgesamt schon 7000 Mäuse gefangen», zieht Simon Muff, Chef des Unternehmens Mäuseexpress, stolz Bilanz.

Futter für die Vogelwarte
In einem alten Schopf auf dem elterlichen Hof Rosenmatt oberhalb des Dorfes Neuenkirch haben die vier jungen Feldmauser ihr Hauptquartier eingerichtet. Im Erdgeschoss steht eine Gefriertruhe, wo die Beute tiefgefroren lagert, bevor sie als Vogelfutter an die Vogelwarte in Sempach geliefert wird.

«Von der Vogelwarte bekommen wir 8 Franken pro Kilo», sagt Simon Muff. Je nach Grösse brauche es für 1 Kilo 15 bis 30 Mäuse. Lukrativer sind jedoch die Einnahmen beim Mausen auf dem Feld. Zwischen 1.50 und 2 Franken bekommen sie pro gefangene Maus von den Bauern.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.