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Horwer Einwohnerrat sagt deutlich Ja zu neuem Bushof und Unterführung

Die Gemeinde Horw kann die Realisierung des neuen Bushofs und Bahnhofplatzes sowie den Bau der neuen Velo- und Fussgängerunterführung Wegmatt in Angriff nehmen. Das Parlament hat dafür gleich zwei Millionen-Kredite gesprochen.
Roman Hodel

Der Bahnhof Horw wird in den nächsten Jahren für total 28 Millionen Franken umfassend erneuert - zwei Drittel der Kosten betreffen die Bahninfrastruktur inklusive Perrons und somit die Zentralbahn. Die Gemeinde wiederum finanziert für 9,1 Millionen Franken einen neuen Bahnhofplatz mit Bushof. Dieser wird das Umsteigen erleichtern. Hierfür hat der Einwohnerrat am Donnerstag einen Sonderkredit von 7 Millionen Franken einstimmig bewilligt. Die restlichen 2 Millionen hatte das Parlament bereits mit dem Budget 2018 genehmigt. «Wir begrüssen die bessere Verknüpfung von Zug und Bus», sagte etwa L20-Einwohnerrat Lukas Bucher. Und auch SVP-Einwohnerrat Fabian Pabst befand, endlich werde dieses Problem gelöst.

Zu reden gab ein Antrag der FDP. Sie forderte zwei bewirtschaftete Autoparkplätze im Bereich des Bahnhofplatzes. «Es muss doch auch für Steuerzahler, die nicht ständig Velo fahren, eine Möglichkeit geben, ihr Auto eine halbe Stunde zu parkieren», sagte FDP-Einwohnerrätin Ruth Strässle mit Blick auf die geplanten 200 Velo-Abstellplätze. Der zuständige Gemeinderat Thomas Zemp (CVP) wies darauf hin, dass der Bahnhofplatz primär den Bussen vorbehalten sei und es sogenannte «Kiss-and-Ride»-Parkplätze zum Ein- und Ausladen von Pendlern geben wird. Dem Antrag der FDP wurde vom Einwohnerrat schliesslich knapp zugestimmt mit 13 zu 12 Stimmen. Unterstützung erhielt die FDP von der SVP und vereinzelt von der CVP.

Boden-Markierungen für die Sicherheit

Weitere sieben Millionen Franken genehmigte der Einwohnerrat für die Realisierung der Velo- und Fussgänger-Unterführung Wegmatt - und zwar mit 24 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung. Der Bau erfolgt nächstes Jahr koordiniert mit einer Totalsperrung der Zentralbahn. Das spart Kosten von rund einer Million Franken. Dieser Umstand wurde von fast allen Parteien positiv hervorgehoben. «Der Terminplan ist allerdings sehr sportlich», sagte etwa FDP-Einwohnerrat Ulrich Nussbaum. Einstimmig angenommen wurde überdies ein Antrag der Bau- und Verkehrskommission, wonach Boden-Markierungen «Achtung Fussgänger» zu prüfen seien.

Die Wegmatt-Unterführung ist der Ersatz für die Bahnübergänge Wegmatt und Krienserstrasse, die geschlossen werden sollen. Gegen die Schliessung sind noch Einsprachen hängig. Die Zentralbahn beteiligt sich mit einer Million Franken an den Kosten. Eigentlich. Sollte die Gemeinde Kriens allerdings im Bereich Krienser-/Horwerstrasse zusätzlich eine Überführung realisieren, erhielte sie von dieser Million ebenfalls etwas. L20-Einwohnerrätin Nathalie Portmann sagte dazu: «Die Zentralbahn-Gleise sind ein trennendes Element in unserer Gemeinde. Wir sollten daher alle Querungen unterstützen - deswegen weniger Geld zu erhalten, ist tragbar.»

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