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Neuer Fonds: Nun will auch die Region Sursee Kulturprojekte fördern

Für Kulturprojekte rund um den Sempachersee steht dank eines neuen Fonds bald mehr Geld zur Verfügung. Andere Pläne legt der regionale Entwicklungsträger Sursee-Mittelland derweil auf Eis.
Evelyne Fischer
Kulturveranstalter auf dem Land – im Bild Jaël Malli im Konzertkeller «Im Schtei» in Sempach – können neu für Projekte Gelder aus dem Kulturförderfonds beantragen. (Bild: Marco Sieber, 31. Oktober 2013)

Kulturveranstalter auf dem Land – im Bild Jaël Malli im Konzertkeller «Im Schtei» in Sempach – können neu für Projekte Gelder aus dem Kulturförderfonds beantragen. (Bild: Marco Sieber, 31. Oktober 2013)

Der Regionale Entwicklungsträger Region Sursee-Mittelland hält am Dienstag in Schlierbach seine Delegiertenversammlung ab. Nebst dem Budget steht beispielsweise auch die Einführung eines regionalen Kulturförderfonds per 2019 auf der Traktandenliste. Der Fonds wird jährlich mit 109'000 Franken geäuffnet.

Der Verband geht davon aus, dass nicht sofort alle Mittel ausgeschöpft werden. Im ersten Jahr rechnet man daher mit einer Einlage in die Spezialfinanzierung von 30'000 Franken, im zweiten Jahr dürften es 20'000 Franken sein. 2021 wird erstmals mit einer Ausschöpfung der gesamten 109'000 Franken gerechnet.

Der Kulturförderfonds wird je hälftig vom Kanton und den Gemeinden gespiesen, seine Einführung hat der Verband der Region Sursee-Mittelland im Sommer beschlossen (Artikel vom 29. Juni). Mitte November haben auch die Delegierten der Region Luzern West die Installation eines Förderfonds beschlossen.

Projekt zur Lenkung des Freizeitverkehrs vertagt

Rund 10'000 Franken wollte der regionale Entwicklungsträger ferner in ein Projekt zur Lenkung des Freizeitverkehrs rund um den Sempachersee stecken. Das Problem ist: Acht Nutzergruppen – vom Rollstuhlfahrer bis zum Pedaleur – sind auf Wegen rund um den See unterwegs, die ganz unterschiedlich signalisiert sind.

Die Pläne zur einheitlichen Lenkung – wie auch für einen Höhenweg für Wanderer vom Campus Oberkirch bis Neuenkirch – sind nun allerdings bis Mitte 2019 sistiert, wie Geschäftsführer Beat Lichtsteiner auf Anfrage sagt: «Im September hat das Stimmvolk den Gegenvorschlag zur Velo-Initiative angenommen. Damit hat sich die Ausgangslage geändert. Wir gehen davon aus, dass der Kanton künftig für den Freizeitverkehr zuständig ist.»

«Die Planung, Erstellung und der Unterhalt von Velowegen sind Sache des Kantons und der Gemeinden. Der Bund wird nur unterstützend tätig.»

Judith Setz, Sprecherin des Baudepartements

Dort tönt es allerdings anders: «Die Planung, Erstellung und der Unterhalt von Velowegen sind Sache des Kantons und der Gemeinden. An diesen Zuständigkeiten ändert der Bundesbeschluss nichts», sagt Judith Setz vom Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement. Der Bund könne neu – wie bereits bei Fuss- und Wanderwegen, für deren Bau und Unterhalt die Gemeinden zuständig sind – Grundsätze über Velowegnetze festlegen. «Er wird aber nur unterstützend tätig, der Ball bleibt grundsätzlich bei den Kantonen und den Gemeinden.» Laut Setz sind keine zusätzlichen Stellenprozente zur Umsetzung des Bundesbeschlusses nötig.

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