NEUER KURS: Bei Gefahr sollen sich Senioren wehren können

Senioren fühlen sich oft bedroht. Jetzt gibt es einen Selbstverteidigungskurs. Dort wird nicht nur gekämpft.

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Vitale Rentner: «Leute, von denen lassen wir besser die Finger.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Vitale Rentner: «Leute, von denen lassen wir besser die Finger.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Sechs Studenten der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik Luzern (HSL) haben in Zusammenarbeit mit Pro Senectute einen Verteidigungskurs für Senioren erarbeitet. Unter dem Titel «Sicher unterwegs ab 65» werden im August zwei Halbtage angeboten. Das Ziel dieses Kurses ist es, Ängste vor Gewalt abzubauen. Senioren sollen durch ein gestärktes Selbstvertrauen ihren Ruf als leichte Beute verlieren. Besonders Menschen ab 65 Jahren, die noch selbstständig wohnen, wollen die Veranstalter ansprechen

«Wir haben an unserer Schule oft mit Themen wie Gewalt, Zusammenleben der Generationen und Alter zu tun. Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses Projekt durchzuführen», sagt der 25-jährige Elias Dübi. Er ist einer von sechs Studierenden der HSL, die alle im Alter von 24 bis 30 Jahren sind und aus Luzern, Nidwalden, Zürich und Basel kommen. Mit ihrer Arbeit würden sie auf eine Marktlücke hinweisen. «In der Zentralschweiz gibt es meines Wissens bisher nichts Vergleichbares.» Denn Selbstverteidigungskurse gäbe es hier zwar für alle möglichen Zielgruppen, nicht aber für Senioren.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.