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Neuer Reitweg am Rotsee soll Konflikte entschärfen

Der gebaute Naturweg vom Rotsee zum Chräjebüelwald soll als Entflechtungsprojekt Fussgängern wie Sportlern mehr Platz bieten.
Larissa Haas
Alessia Kehrer reitet mit dem 14-jährigen «Drumbeg» auf dem neuen Reitweg am Rotsee. (Bild: Dominik Wunderli, 29. Juli 2019)

Alessia Kehrer reitet mit dem 14-jährigen «Drumbeg» auf dem neuen Reitweg am Rotsee. (Bild: Dominik Wunderli, 29. Juli 2019)

Die Bauarbeiten des neuen Reitwegs Rotsee-Chräjebüelwald sind beendet. Das vom Reitclub St.Hubertus initiierte Entflechtungsprojekt hatte zum Ziel, den Rotseeweg, der parallel zum Bahngleis verläuft, mit einem zusätzlichen Wegabschnitt zu entlasten.

«Jahrelang sind wir durch enge Stellen nahe der Bahnlinie geritten», erklärt Louis Baume, Präsident der Reitweg-Kommission. Er betont, dass der betonierte Weg für Fussgänger, Velofahrer, Familien und Reiter «extrem ausgelastet» war. Mit dem Reitweg sei nun ein Panoramaweg entstanden, der mehr Raum für alle schaffe. Dem stimmt Roland Beyeler von der Gemeinde Ebikon zu: «Mit dem neuen Weg werden potenzielle Konflikte entschärft.»

Auch Fussgänger dürfen diesen Abschnitt benutzen

Der Reitweg teilt sich in drei Abschnitte unterschiedlicher Länge. Die ersten beiden Abschnitte beginnen bei der Einmündung Güterstrasse zum Seehof und führen dann am Waldrand vom Chräjebüelwald entlang. Der dritte Abschnitt verläuft über eine 285 Meter lange Strecke parallel zum Rotseeweg.

Louis Baume betont, dass der Abschnitt zwar als Reitweg bezeichnet werde, doch hebt er dessen Allgemeinnutzen hervor: «Auch Fussgänger sind eingeladen, diesen Abschnitt zu benutzen.» Mit dem Bau des Weges wurden zusätzlich veraltete und nicht mehr gut lesbare Naturschutz-Markierungen und Verkehrssignale ersetzt. «Mit der Erneuerung der Signalisation soll Klarheit geschaffen werden, wo Radfahren erlaubt ist und wo nicht», sagt Beyeler. Die Baukosten des neuen Reitweges betragen 120'000 Franken. Die Gemeinde hat sich als Bauherrin an den ersten beiden Abschnitten mit 42'500 Franken beteiligt. Der restliche Betrag wurde von der Reiterschaft finanziert.

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