Neuer Stadtteil auf ehemaligem Industriegebiet

Auf einem ehemaligen Industriegelände beim Seetalplatz in Emmenbrücke soll ein neuer Stadtteil gebaut werden. Die Eigentümerin Monosuisse, hervorgegangen aus der ehemaligen Viscosuisse, hat vier renommierte Architekturbüros zu einem Studienauftrag eingeladen.

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Auf rund 64'000 Quadratmeter enstehen auf dem ehemaligen Viscose-Areal neue Wohnungen und Arbeitsplätze (rechts der Seetalplatz, oben der Bahnhof Emmenbrücke). (Bild: Google Earth)

Auf rund 64'000 Quadratmeter enstehen auf dem ehemaligen Viscose-Areal neue Wohnungen und Arbeitsplätze (rechts der Seetalplatz, oben der Bahnhof Emmenbrücke). (Bild: Google Earth)

Auf rund 64'000 Quadratmeter enstehen auf dem ehemaligen Viscose-Areal neue Wohnungen und Arbeitsplätze (rechts der Seetalplatz, oben der Bahnhof Emmenbrücke). (Bild: Google Earth)

Auf rund 64'000 Quadratmeter enstehen auf dem ehemaligen Viscose-Areal neue Wohnungen und Arbeitsplätze (rechts der Seetalplatz, oben der Bahnhof Emmenbrücke). (Bild: Google Earth)

Die Chemiefaser-Herstellerin Monosuisse besitzt im Emmenfeld rund 84'000 Quadratmeter. Für die Produktion benötigt seien aber nur noch etwa 20'000 Quadratmeter. Auf dem restlichen Gebiet soll Arbeits- und Wohnraum geschaffen werden. Dazu wurde ein Studienauftrag, als Ergänzung des Masterplans Stadtzentrum Luzern-Nord, in Auftrag gegeben.

Im Vordergrund stehe für Monosuisse nicht eine hohe Rendite, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Ziel sei ein nachhaltiges Projekt mit einer Mischnutzung. Man wolle einen neuen Stadtteil schaffen und die Gemeinde städtebaulich aufwerten. Monosuisse arbeite eng mit der Gemeinde Emmen zusammen.

Bei den vier Architekturbüros, die mit der städtebaulichen Studie beauftragt wurden, handelt es sich um: Lengacher Emmenegger Partner AG (Luzern), Diener & Diener Architekten AG (Basel), yellowZ Urbanism Architecture (Zürich) und EM2N Architekten (Zürich).

Ende 2011 wird entschieden, welches Team mit der Weiterbearbeitung beauftragt wird. Das Siegerprojekt wird der Öffentlichkeit Anfang 2012 präsentiert. Über eine allfällige Umzonung muss das Volk entscheiden.

sda