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Das ist der neue Vorstand des Vereins Südpol

Die sechs zur Wahl stehenden Kandidaten wurden an der Generalversammlung im Südpol am Mittwochabend einstimmig vom Plenum bestätigt. Bereits im Oktober will der Vorstand ein neues Betriebskonzept vorlegen.
Julia Stephan
Der neue Vorstand (v. l.): Marc Schwegler, Nina Laky, Selina Beghetto, Samuel Konrad, Thomas Duss und Patrik Zumbühl. (Bild: Julia Stephan (Kriens, 29. August 2018)

Der neue Vorstand (v. l.): Marc Schwegler, Nina Laky, Selina Beghetto, Samuel Konrad, Thomas Duss und Patrik Zumbühl. (Bild: Julia Stephan (Kriens, 29. August 2018)

Der bisherige Vorstand des Verein Südpol machte am Mittwochabend an seiner zweiten ausserordentlichen Mitgliederversammlung des Jahres den Weg frei für die neue Vorstandsriege. Das Mehrspartenhaus hatte in den vergangenen Monaten wegen des überraschend angekündigten geschlossenen Rücktritts des Vorstands und der zeitnahen Kündigung von künstlerischer und betrieblicher Leitung einige Turbulenzen durchlebt.

Marc Schwegler wird Vereinspräsident

Auch um eine komplette Auflösung des Trägervereins zu verhindern, hatte sich eine Arbeitsgruppe in den letzten zwei Monaten um die Suche nach neuen Kandidaten bemüht. Die versammelten 65 Stimmberechtigten votierten an der gestrigen Generalversammlung im Südpol einstimmig für die sechs vorgeschlagenen Kandidaten.

Der neue Vorstand wird künftig präsidiert vom Magazinherausgeber Marc Schwegler, der unter dem ehemaligen Südpol-Leiter Philippe Bischof bereits Teil des Südpol-Universums gewesen ist. Als Vize-Präsidentin amtet künftig die auch am Luzerner Theater arbeitende Dramaturgin und Produktionsleiterin Selina Beghetto. Sie soll eine Brücke zur freien und etablierten Tanz- und Theaterszene herstellen. Ebenfalls zum neuen Vorstand gehören die Journalistin Nina Laky und der scheidende Programm- & Redaktionsleiter Samuel Konrad von Radio 3fach. Gewählt sind zudem der Steinbildhauer Patrik Zumbühl sowie Thomas Duss, der gemäss Irina Lorez, welche die Vorschläge gestern den Vereinsmitgliedern präsentierte, als selbstständiger Unternehmer betriebswirtschaftliches Wissen einbringen soll.

Letzteres kann der Südpol dringend gebrauchen. Das im Juli ausgewiesene Defizit von 60'000 Franken konnte auch nach Abschluss der Halbjahresrechnung nicht aufgeholt werden. Der noch bis Ende Jahr im Amt befindliche betriebliche Leiter Dominique Münch begründete es mit dem Einbruch der Ticketeinnahmen. Der stark umkämpfte Musikmarkt habe dem Südpol zu schaffen gemacht. Viele Bands wollten nur noch in Zürich spielen. In Luzern würden das Konzerthaus Schüür und die vielen neuen Club-Locations den Südpol herausfordern. Man habe Massnahmen in die Wege geleitet, um bis Ende Jahr das Defizit auszugleichen.

Unklar ist, wer den Südpol in der Zwischenzeit leitet

Die städtische Kulturchefin Rosie Bitterli sagte dem neuen Vorstand ihre Unterstützung zu. «Es muss unser gemeinsames Ziel sein, dass der Südpol lebt, dass er ein lebendiges Zentrum ist.»

Auf den Vorstand wartet viel Arbeit. Bereits Ende Oktober will er ein neues Betriebskonzept vorlegen. Im November will man mit der Stadt eine neue Leistungsvereinbarung aushandeln. Eine neue Geschäftsleitung des Südpol könnte im März 2019 gewählt werden. Wer den Südpol in der Zwischenzeit leitet, ist noch unklar.

«Wir suchen einen möglichst offenen Vernehmlassungsprozess», erklärte Marc Schwegler. Eine Änderung der Vereinsstatuten soll es ermöglichen, dass Mitglieder künftig über Betriebskonzept und die Besetzung der Geschäftsleitung abstimmen dürfen.

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