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Neuer VBL-Song: «Wir wollen damit keinen Youtube-Hit landen»

Die Busse der Verkehrsbetriebe Luzern AG (VBL) sind für einmal kein Schauplatz gestresster Pendler, sondern einer Liebesgeschichte. In den Herbstferien hat die VBL in den Bussen das Musikvideo zum neuen Firmensong gedreht.
Zéline Odermatt

Ein junger Mann und eine junge Frau begegnen sich im Bus in Luzern. Die Fahrt bringt sie näher zusammen. So der Kern des neuen Firmensongs der Luzerner Verkehrsbetriebe AG (VBL). Auch ein Musikvideo dazu veröffentlichte die VBL auf ihren Social-Media-Kanälen. Dieses sei eher «handglismet». «Wir sind ein Transportunternehmen und kein Filmstudio», erklärt VBL-Sprecher Christian Bertschi auf Anfrage. So erwarte er auch nicht, dass sie mit dem Song einen Hit landen. «Anders als beispielsweise Coop haben wir keinen Sänger wie Stress, der den Song zu Werbezwecken einsingt. Ein Nummer-1-Hit war nie die Absicht. Es wäre auch etwas vermessen, das von einer Maturaarbeit zu erwarten.»

Denn der Song war zwar zunächst eine interne Idee bei der VBL, wurde aber als Maturaarbeit von Bertschis Neffe* umgesetzt, der in einer Luzerner Gemeinde die Kantonsschule besucht. Der Neffe komponierte den Song und ist Hauptdarsteller im Video. «Die Idee war, im Lied eine Liebesgeschichte zu erzählen, da wir dieses Jahr bei der VBL das Motto ‹Mit Herz dabei› haben». Das Lied sei als Firmensong gedacht, der die Unternehmensphilosophie und -werte abbildet. Für das Video konnte demnach auch auf das Equipment der Firma zurückgegriffen werden. Gefilmt und Regie geführt hat Bertschi gleich selbst. Das Video wurde an zwei Tagen während den Herbstferien gedreht, da weniger Leute unterwegs waren: «Wir wollten die Fahrgäste während den Dreharbeiten möglichst nicht belästigen.»

Ursprünglich sollte das Video nur intern gezeigt werden. «Aber wenn wir schon den Aufwand haben, können wir auch gleich unsere Social Media-Kanäle nutzen», so Bertschi. Das Zielpublikum seien aber nicht unbedingt die Kunden. «Wir wollen damit keinen Youtube-Hit landen.»

Bertschi ist zufrieden mit dem Endresultat: «Ich will nicht beurteilen, wie eingängig der Song ist. Aber es war für uns eine spannende Sache, das ganze Projekt mit zu begleiten.»

*Aus Rücksichtnahme auf den Schüler wurde das Video sowie der Name aus diesem Artikel im Nachhinein gelöscht.

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