NEUERUNGEN 2008: Nikotinhürde und Steuerrutsch im neuen Jahr

Die Behörden nehmen einen neuen Anlauf, Junge vom Rauchen abzuhalten. Und die Bürger steuerlich zu entlasten.

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Jugendliche sollen künftig weniger leicht an Zigaretten herankommen. (Bild Keystone)

Jugendliche sollen künftig weniger leicht an Zigaretten herankommen. (Bild Keystone)

Mit neuen Automaten wollen es die Gesundheitspolitiker den Jugendlichen schwieriger machen, an Zigaretten heranzukommen. Seit dem 1. Januar gibt es die Tabakware aus den Automaten nur noch gegen Chips, die beim Wirt oder am Kiosk zu kaufen sind. Die Chips dürfen nur an Heranwachsende verkauft werden, die mindestens 16 Jahre alt sind. Von der Hürde versprechen sich die Gesundheitspolitiker weniger junge Nikotin-Einsteiger. Im Kanton hat der Tabakkonzern British American Tobacco 550 Automaten aufgestellt. Viele davon wurden bereits 2007 auf das Chipsystem umgerüstet.

So viel sparen Steuerzahler
Nicht weit kommt man mit Chips bei den Steuerämtern. Was sicher ist: Die Luzernerinnen und Luzerner brauchen für dieses Jahr merklich weniger Geld an die Kantons- und Gemeindekassen zu überweisen. Eine Emmer Familie mit einem steuerbaren Einkommen von 70 000 Franken zum Beispiel kann dieses Jahr mindestens 1200 Franken verjubeln oder auf die hohe Kante legen. So viel spart sie nämlich alleine dank der Steuergesetzrevision im Vergleich zu 2007. Dank den tieferen Tarifen liefert die Familie rund 7400 anstatt 8600 (2007) Franken an den Fiskus ab.

Rainer Rickenbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.