NEUES ANGEBOT: Der Gratisbus zum Gütsch fährt ab Montag

Pilatusplatz - Gütsch: Das ist die Route des neuen Gratisbusses, der von Russen finanziert als Erstatz für die Gütschbahn eingesetzt wird. Er verkehrt jede halbe Stunde – vorerst.

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Fährt nicht mehr: Die Gütschbahn. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Fährt nicht mehr: Die Gütschbahn. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Seit dem 21. April haben viele Anwohner auf der Gütschhöhe ein Problem. Seit damals steht nämlich das Gütschbähnli in der Garage, und kein öffentliches Verkehrsmittel führt vom Quartier runter in die Stadt.

Ab Montag wird das anders: Wie angekündigt nimmt ein Gratisbus den Betrieb auf. Finanziert wird der Bus von der Château Gütsch Immobilien AG, die der russischen National Reserve Corporation (NRC) gehört. Wie viel Geld der Betrieb des neuen Gratisbusses jährlich kostet, wurde nicht bekannt gegeben. In einer Medienmitteilung der Gütsch Immobilien AG ist aber von einer sechsstelligen Summe inklusive Anschubinvestition die Rede.

Halt am Kasernenplatz
Mit dem Betrieb des Busses hat die Immobilien AG die VBL beauftragt. Der Gratisbus, ein Mercedes Sprinter, verkehrt an Werktagen überwiegend im Halbstundentakt, teilt die Gütsch Immobilien AG weiter mit. Der Kurs führt vom Pilatusplatz hoch zum Hotel Gütsch, dazwischen werden auch die zwei offiziellen VBL-Haltestellen Kasernenplatz und Gütsch bedient (siehe Grafik). Erste Abfahrt ist um 8.25 Uhr (ab Pilatusplatz) beziehungsweise 8.40 Uhr (ab Gütsch); am Nachmittag ist eine Betriebspause eingeplant. Die
letzten Kurse verkehren um 19.25 Uhr (ab Pilatusplatz) beziehungsweise 19.40 Uhr (ab Gütsch).

Martin Messmer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.