Neues Betagtenzentrum in Emmen

Für rund 54 Millionen Franken soll im Emmenfeld ein neues Betagtenzentrum entstehen. Für das «Betreute Wohnen» steigt die Suva als Investor ein.

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Das dreistöckige Gebäude des «Betreuten Wohnens», von der Kasparsteinerstrasse aus gesehen. (Bild: PD)

Das dreistöckige Gebäude des «Betreuten Wohnens», von der Kasparsteinerstrasse aus gesehen. (Bild: PD)

Das Architekturbüro Martin+Monika Jauch-Stolz aus Luzern hat den Studienwettbewerb für den Neubau des Betagtenzentrums «Emmenfeld» gewonnen. Der Neubau, der das sanierungsreife Betagtenzentrum Herdschwand ablösen soll, umfasst einen fünfgeschossigen Hauptbau im Minergie-Standard. Vorgesehen sind 162 Betten, davon 18 für Demenzkranke. Die Investitionssumme beträgt 54,6 Millionen Franken. Darin sind auch die Abbruchkosten für den Herdschwand enthalten. Ende 2014 ist das Gebäude bezugsbereit.

Im neuen Gebäude sind auch Nebenräume, ein öffentliches Restaurant, Mehrzweckräume sowie Begegnungs- und Aufenthaltszonen enthalten. Für Besucher gibt es Parkplätze an der Kirchfeldstrasse. Ein kleinerer Bau ist als Sitz der zentralen Verwaltung geplant und wird auch eine Kindertagesstätte beherbergen.

Das dreistöckige Gebäude des «Betreuten Wohnens», von der Kasparsteinerstrasse aus gesehen. (Bild: PD)

Das dreistöckige Gebäude des «Betreuten Wohnens», von der Kasparsteinerstrasse aus gesehen. (Bild: PD)

Suva steigt ein

Mit drei dreigeschossigen Wohnbauten für die privaten Alterswohnungen wird der Übergang
zum Kaspar-Steiner-Quartier sanft und gut verträglich gestaltet. Beim Teil des Betreuten Wohnens stachen
der Jury nicht nur die praktischen Grundrisse der Wohnungen, sondern auch die optimal gelösten Verbindungsgänge ins Auge. «Mit der Suva konnte ein erstklassiger Investor für den Teil des «Betreuten Wohnens» gewonnen werden», schreibt die Gemeinde Emmen in einer Mitteilung. Die Immobilienabteilung der Suva wird auf dem Grundstück an der Kirchfeldstrasse / Kaspar-Steiner-Strasse 50 bis 55 Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen erstellen.

Referendum möglich

Im Januar 2012 wird von der Gemeinde Emmen als Grundeigentümerin das Umzonungsverfahren eingeleitet. Nach der Vorprüfung durch den Kanton wird das Geschäft im Juli in erster Lesung vor den Einwohnerrat kommen. Es unterliegt der Möglichkeit eines Volkreferendums.

pd/rem

Ausstellung zum Siegerprojekt

Die Modelle sind bis zum 3. Januar im Foyer des Herdschwand Betagtenzentrums öffentlich ausgestellt. Dieses ist ab dem 15. Dezember täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.