NEUES BUCH: Jazz-Aufruhr in einer Luzerner Quartierbeiz

Louis Armstrong in Luzern, verrückte Nächte im Café Meier: Der Luzerner Beat Müller erzählt in einem Buch die Geschichte des Jazz Clubs Luzern.

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Beat Müller mit seinem Buch über Jazz in Luzern. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Beat Müller mit seinem Buch über Jazz in Luzern. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Beat Müller (71) verfolgt die Luzerner Jazzszene seit rund 30 Jahren, auch als Journalist. Er war bis 2001 Redaktor der «Neuen Luzerner Zeitung». Nun hat er ein Buch herausgegeben mit dem Titel «Jazz in Luzern. Von der Quartierbeiz in den Konzertsaal.»

«Die Szene war in den Achtzigerjahren geselliger», zieht Müller den Vergleich zu heute. Da hätten sich Koryphäen des Jazz im Café Meier, einer Quartierbeiz, zum Stelldichein getroffen – und keiner habe sich über die mickrigen Zustände beschwert.

Die verrückteste Periode in der Geschichte des Jazz Clubs Luzern (JCL) ist für ihn die Zeit von 1976 bis 1999. Damals fand jährlich der Jazz Band Ball statt. «Das Casino wurde für eine lange Nacht lang in ein riesiges Musik- und Tanzlokal mit fünf Sälen umfunktioniert, in denen bis zu 60 Musiker in über zehn Formationen gastierten», so Müller.

Pirmin Bossart

Das ausführliche Interview lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

HINWEIS
Beat Müller: «Jazz in Luzern. Von der Quartierbeiz in den Konzertsaal.» erschienen bei Pro Libro, 145 Seiten, 30.50 Franken.