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Neues Gesetz: Das ändert sich

Bund Anders als in den anderen Zentralschweizer Kantonen ist ein Grossteil (70 Prozent) des Luzerner Waldes in privaten Händen. Viele der Eigentümer haben sich inzwischen einer der zehn regionalen Waldorganisationen angeschlossen. Dieses Angebot, das vor rund zehn Jahren entstand, wurde erstmals evaluiert. Anfang 2017 werden Optimierungsvorschläge vorgestellt. Im Sommer soll dann ein Bericht durch den Luzerner Regierungsrat verabschiedet werden.

Bereits im Januar tritt das revidierte Bundeswaldgesetz in Kraft. Der Wald soll künftig etwa besser vor Schädlingen geschützt werden und für Klimaveränderungen gewappnet sein. Weiter erlaubt das Gesetz dem Bund, auch ausserhalb des Schutzwaldes Massnahmen gegen Waldschäden zu ergreifen.

Zudem wird der Bund verpflichtet, den Absatz von nachhaltig produziertem Holz zu fördern. Weiter werden mit dem neuen Gesetz die Anforderungen an die Arbeitssicherheit erhöht. Personen, die im Auftrag Holzerntearbeiten im Wald ausführen, müssen einen Kurs zum Thema Sicherheit besuchen. Diese Änderung gilt ab 2022 und bezieht sich nicht auf Personen, die im eigenen Wald arbeiten. (chh.)

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