Neues Gesundheitsangebot für Luzerner Sexarbeiterinnen

Im Bahnhof Luzern gibt es neu ein medizinisches Angebot für Prostituierte. Angeboten wird es vom Gyn-Zentrum für Frauengesundheit und dem Luzerner Verein für die Interessen der Sexarbeitenden (Lisa), wie dieser am Montag mitteilte.

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(sda) Prostituierte würden aus verschiedenen Gründen von den bestehenden Gesundheitsangeboten zu wenig erreicht, wird das neue Angebot im Communiqué begründet. Dadurch blieben sexuell übertragbare Infektionen oft unentdeckt und unbehandelt.

Das neue Angebot soll ab Dienstag dazu beitragen, die Situation für die Sexarbeitenden zu verbessern. Finanziert wird es gemäss der Mitteilung vom Kanton Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit, zu Beginn auch von der Stadt Luzern sowie von den Prostituierten, die an die Konsultationen einen Pauschalbeitrag leisten müssen.

Ab Dienstag können Sexarbeitende am Bahnhof Luzern medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Ab Dienstag können Sexarbeitende am Bahnhof Luzern medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Bild: Dominik Wunderli

Der Verein Lisa, der auf dem Strassenstrich in Ibach das Beratungsangebot Hotspot sowie im Barfüesser in Luzern den Treffpunkt Rosa führt, will für ergänzende Begleitungen und Beratungen Spendengelder sammeln.