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Neues Naturerlebnisgebiet auf der Allmend wird mit Entdeckertag eröffnet

Mit der Realisierung von fünf Naturerlebnis-Stationen wird die Aufwertung der Freiräume auf der Allmend abgeschlossen. Die Stadt Luzern lädt am 25. August zum Entdeckertag ein.

(pd/fmü) Das letzte Element des Freiraumprojekts auf der Luzerner Allmend wird aktuell realisiert: An fünf Standorten entstehen Erlebnis-Stationen. Dort können die Besucher Kisten mit Naturinformationen und spielerischen Elementen entdecken, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern.

Das neu gestaltete Allmend-Areal Ost. Wo früher Parkplätze waren gibt es nun Biotope, Amphibien, Blumen etc. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 6.November 2018)

Das neu gestaltete Allmend-Areal Ost. Wo früher Parkplätze waren gibt es nun Biotope, Amphibien, Blumen etc. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 6.November 2018)

Diese Kisten enthalten auch Schulmaterialien, welche ab 2020 von den Schulen der Stadt Luzern für den Naturunterricht auf der Allmend genutzt werden können. Die naturnahen Freiräume werden zudem einheitlich signalisiert. Tafeln informieren über das Gebiet und weisen darauf hin, welche Regeln gelten. Auch die Hundefreilaufzone Allmend wird neu mit Informationstafeln klar bezeichnet.

Am 25. August von 10 bis 17 Uhr laden die Stadt Luzern und verschiedene Partnerorganisationen dazu ein, die neue Allmend zu erkunden. An Infoständen und bei Kurzführungen wird auf spielerische Weise die Fauna und Flora auf der Allmend vorgestellt. Schwindelfreie können mit dem Hubkran in 30 Meter Höhe fahren und die Allmend aus der Vogelperspektive betrachten. Um 9.30 Uhr wird das neue Naturelebnisgebiet mit Stadtrat Adrian Borgula eröffnet.

Freiräume wurden aufgewertet

2009 bewilligte der Grosse Stadtrat einen Kredit von 6,7 Millionen Franken für die Umsetzung des Projekts. Als Ausgleich zu den grossen Bauprojekten wie etwa der Swissporarena sollten die Freiräume auf der Allmend für die Naherholung und die Natur aufgewertet werden.

Dazu wurden Parkplätze auf der grünen Wiese aufgehoben und die ehemaligen Schiessplätze in mehreren Etappen von Altlasten befreit. Rund 20‘000 Tonnen Erde wurden abgetragen und über 400 Tonnen Blei entsorgt. So entstand Spielraum für die Schaffung neuer Lebensräume. Eine Vielzahl von Tümpeln, Wiesen, Kleinstrukturen und Hecken bietet einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt Lebensraum, auch seltenen Arten. Für die Naherholung wurde das Wegenetz ergänzt und neue Rastplätze wurden angelegt.

Der Anlass ist öffentlich und kostenlos. Mehr Infos unter www.waldtag.stadtluzern.ch.

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