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Klimafreundlichkeit: Neues Spital im Raum Sursee ohne Wärme aus dem Sempachersee?

Für die Luzerner Regierung ist es noch zu früh, um die Nutzbarkeit von erneuerbaren Energien für das geplante Spital abzuklären. Das letzte Wort hat der Kantonsrat.
Alexander von Däniken
Der Sempachersee soll Energie liefern für ein neues Spital. (Bild: Manuela Jans-Koch, 24. November 2018)

Der Sempachersee soll Energie liefern für ein neues Spital. (Bild: Manuela Jans-Koch, 24. November 2018)

Noch ist unklar, wo der Neubau des Luzerner Kantonsspitals Sursee entstehen soll. Nach den eidgenössischen Wahlen wird der Spitalrat bekannt geben, ob er sich für den jetzigen Standort an der Spitalstrasse in Sursee oder für die Schwyzermatte in Schenkon entschieden hat. Unabhängig von der Standortfrage werden Energieeffizienz und Ökologie eine wichtige Rolle spielen.

Dies erklärt der Luzerner Regierungsrat in seiner Stellungnahme zu einem Postulat von Kantonsrätin Yvonne Hunkeler. Die CVP-Politikerin aus Grosswangen fordert den Regierungsrat in ihrem Vorstoss auf, beim Spitalneubau die Nutzung des Wärme- und Kältepotenzials des Sempachersees zu prüfen. Der Regierungsrat empfiehlt dem Parlament, das Postulat erheblich zu erklären – macht allerdings eine Einschränkung.

«Direkte Erschliessung kaum bewilligungsfähig»

Generell sei es noch zu früh, um die Nutzbarkeit von erneuerbaren Energien abzuklären, so die Regierung. Neben der Seewassernutzung betrifft dies auch Erdwärmesonden oder Fotovoltaikanlagen. Es sei bereits heute davon auszugehen, «dass eine direkte Erschliessungsleitung für die Seewassernutzung durch die Schutzzone am Ufer des Sempachersees kaum bewilligungsfähig sein dürfte».

Es käme höchstens eine Leitung entlang eines bestehenden Feldweges oder Grabens oder gar eine Linienführung ausserhalb der Schutzzone in Frage. Der Regierungsrat erwartet diesbezüglich vom Spitalrat, dass dieser «zum gegebenen Zeitpunkt» mit der betroffenen Standortgemeinde entsprechende Abklärungen trifft.

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