Neues Sportleitbild für die Stadt Luzern

Die Stadt Luzern hat gemeinsam mit den Sportvereinen ein neues Leitbild erarbeitet. Die finanziellen Ressourcen bei der Sportförderung werden in den nächsten Jahren kaum ansteigen.

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Die Stadt Luzern unterstützt Initiativen (im Bild der BTV), die zum Sport motivieren, vom Breiten- bis zum Spitzensport, vom Volkssport bis zu den Randsportarten. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Stadt Luzern unterstützt Initiativen (im Bild der BTV), die zum Sport motivieren, vom Breiten- bis zum Spitzensport, vom Volkssport bis zu den Randsportarten. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die momentane finanzielle Situation der Stadt Luzern lässt es in den nächsten Jahren nicht zu, die finanziellen Mittel im Bereich Sportförderung zu erhöhen, schreibt die Stadt Luzern am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Stadt habe in den letzten Jahren auf der Allmend und in die Sanierung der Schulhäuser inklusive Sportanlagen viel Geld gesteckt. Gefordert seien jetzt der Kanton und die umliegenden Gemeinden. Gefragt seien auch so genannte PPP-Modelle (Public Private Partnership). Konkret werde dieses Prinzip auf das Projekt Naturaarena Rotsee oder die Vision einer Saalsporthalle angewendet.

Der Stadtrat werde mit dem Sportleidbild keine finanziellen Mittel beim Parlament beantragen, heisst es weiter. Geplant ist aber, 2012 erstmals einen Sportpreis zu verleihen und in den nächsten Jahren ein neues transparenteres Tarifsystem für die Benützung der städtischen Sportinfrastruktur zu entwickeln.

Im Sportleitbild, das auf eine entsprechende Motion von Luzia Mumenthaler (SP), Philipp Federer (Grüne) und Urs Wollenmann (SVP) zurückgeht, wird festgelegt, dass die städtischen Sportvereine autonom entscheiden, welche Ziele sie sich setzen, welche Aufgaben sie wahrnehmen und wie sie ihre Aktivitäten gestalten. Laut Mitteilung sei die Rolle der Stadt, Sportinfrastruktur für den Schul-, den Vereins- und den Individualsport zur Verfügung zu stellen.

pd/rem