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Dreilindenstrasse: Bei Verkehrsüberlastung dürfen nur noch Busse und Lastwagen stadtwärts fahren

Die Signalisationsänderungen für das neue Verkehrsregime im Stadtluzerner Dreilindenquartier liegen jetzt öffentlich auf. Die Stadt hofft, damit die Wartezeiten auf der Buslinie 14 zu reduzieren.
Robert Knobel

Mit dem Gesamtverkehrskonzept (GVK) will die Stadt Luzern den Verkehr in der Innenstadt verflüssigen (wir berichteten). Eine erste grössere Massnahme nimmt jetzt Formen an: Das neue Verkehrsregime im Dreilindenquartier. Dieses sieht vor, dass die Dreilindenstrasse während der Stosszeiten im Einbahnregime bergwärts geführt wird. In Richtung Stadtzentrum darf die Dreilindenstrasse nur noch von VBL-Bussen und Lastwagen befahren werden. Die Autos hingegen werden über den Abendweg und die Adligenswilerstrasse umgeleitet.

Mit dieser Massnahme soll sicher gestellt werden, dass die 14er-Busse auf der Dreilindenstrasse nicht im Stau stehen müssen. Das Verkehrsregime gilt allerdings nur bei Bedarf. Konkret: Wenn es Stau gibt. Dazu werden Wechselsignale installiert, die den Verkehrsteilnehmern je nach Verkehrssituation den Weg zeigen. Um für die umgeleiteten Autos genügend Platz zu schaffen, müssen auf dem Abendweg und der Adligenswilerstrasse drei weiss markierte gebührenpflichtige Parkplätze und 18 Parkplätze in der blauen Zone aufgehoben werden.

Einige Einsprachen sind noch hängig

Die baulichen Massnahmen für das neue Verkehrsregime wurden bereits 2018 öffentlich aufgelegt – und mit rund 50 Einsprachen angefochten. Der grösste Teil davon konnte gemäss Stadt bereinigt werden. Einige sind aber noch hängig. Seit vergangener Woche liegen nun auch die Signalisationsänderungen öffentlich auf. Die Einsprachefrist läuft bis Mitte August.

Das Gesamtverkehrskonzept Stadt Luzern sieht neben dem Verkehrsregime Dreilindenquartier weitere Massnahmen vor, namentlich die umstrittenen Dosierungsampeln. Diese werden an neuralgischen Stellen (Einmündungen von Quartier- in Hauptstrassen und bei Parkhaus-Ausfahrten) installiert. Die konkreten Pläne liegen aber noch nicht öffentlich auf.

Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern

Mit der Umsetzung des «Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern» (GVK) sollen in der Luzerner Innenstadt Staus reduziert und der öffentliche Verkehr gefördert werden. Laut der Stadt Luzern zeigen Verkehrsmodelle, dass der Verkehr auch zu den Hauptverkehrszeiten fliessen kann, wenn fünf Prozent weniger Autos auf den Hauptstrassen unterwegs sind.

Um dies zu erreichen, sieht das Gesamtverkehrskonzept vor, weitere neun Dosierungsstellen auf Quartierstrassen einzurichten. Autofahrende müssen sich künftig bei den Einfahrten auf die Hauptstrassen ein paar Minuten gedulden, bis die Ampeln auf Grün schalten. Auch fünf zusätzliche Parkhausausfahrten sollen mit Ampeln gesteuert werden. Um gleichzeitig die erwartete Zunahme der Mobilität bewältigen zu können, soll der öffentliche Verkehr konsequent gefördert werden.

Weiter Informationen zum Gesamtverkehrskonzept: www.gvk.stadtluzern.ch

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