NEUGESTALTUNG ALTSTADT: Der Grendel soll schöner werden – ab 2010

Grendel und Löwengraben werden ein neues Gesicht erhalten. Was für eines, ist noch unklar. Doch die Stadt will mit der Planung jetzt vorwärtsmachen.

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Grosse Pläne: CVP-Grossstadtrat Albert Schwarzenbach möchte den Grendel zu einer Flaniermeile machen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Grosse Pläne: CVP-Grossstadtrat Albert Schwarzenbach möchte den Grendel zu einer Flaniermeile machen. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Grendel soll schöner werden. Da ist man sich in der Stadt Luzern einig. Auch Ideen für eine Neugestaltung sind vorhanden. Doch passiert ist an der Strasse, die von vielen als «Tor zur Altstadt» bezeichnet wird, bislang noch gar nichts.

2010 Grendel, 2011 Löwengraben
Das soll sich bald ändern: In seiner Antwort auf einen gemeinsamen Vorstoss von Grossstadtrat Albert Schwarzenbach (CVP) und Dominik Durrer (SP) legt der Stadtrat jetzt einen konkreten Zeitplan für die Neugestaltung des Grendels vor. Laut Baudirektor Kurt Bieder lädt die Stadt im Januar 2009 zu einer «Kick-off-Veranstaltung», an der über Ideen und Möglichkeiten einer Neugestaltung diskutiert werden soll. Dabei geht es nebst dem Grendel auch um die Neugestaltung der Grabenstrasse und des Löwengrabens.

Nach dem Startschuss im Januar 2009 wollen die Projektverantwortlichen der Stadt das Gespräch mit verschiedenen Ansprechgruppen suchen. Dazu gehören insbesondere der Quartierverein Altstadt, die Interessengemeinschaft (IG) Löwengraben, die IG Walk of Watches, die City-Vereinigung, Pro Velo sowie Liegenschaftsbesitzer und Gewerbler. Laut Zeitplan der Stadt soll – sofern alles wie geplant läuft – im November 2010 mit der Umgestaltung des Grendels begonnen werden. Mit der Umgestaltung der Grabenstrasse und des Löwengrabens will die Stadt ein Jahr später, also im November 2011 beginnen.

Das neue Projekt soll weniger kosten
Grossstadtrat Albert Schwarzenbach freut sich über das Vorgehen des Stadtrates, verzichtet aber bewusst darauf, zum jetzigen Zeitpunkt konkrete Massnahmen vorzuschlagen, wie die drei Strassen verschönert werden könnten. «Das ist nun Aufgabe der Projektgruppe der Stadt. Alle beteiligten Gruppierungen sollen sich einbringen können und eigene Vorschläge machen.»

Die Umgestaltung des Grendels war schon im Jahr 2003 Thema. Damals schrieb die Stadt einen Wettbewerb für die Neugestaltung des Grendels aus. Über das Siegerprojekt wurde am 18. Mai 2003 abgestimmt. Die Stadtluzerner lehnten den nötigen Kredit in der Höhe von 2,6 Millionen Franken mit 51,6 Prozent Nein-Stimmen aber knapp ab. Für Baudirektor Bieder ist klar: «Das Geld war damals der Hauptgrund für das Nein an der Urne.» Deshalb soll das neue Projekt weniger kosten. Ein konkretes Budget gibt es laut Bieder noch nicht.

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.