Neun Kleinkraftwerke gehen in die Planung

Im Kanton Luzern sind zwölf Vorabklärungen und Machbarkeitsstudien für Kleinwasserkraftwerke eingegangen. Neun Vorhaben werden nun weiterbearbeitet.

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Bereits erstellt: Das Kleinkraftwerk in Malters. (Bild: PD)

Bereits erstellt: Das Kleinkraftwerk in Malters. (Bild: PD)

Den Vorhaben stehen aus heutiger Sicht keine zwingenden Ablehnungsgründe entgegen, heisst es in einer Medienmitteilung der Bewilligungs- und Koordinationszentrale Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation des Kantons Luzern. Zwei Initianten haben ihre Eingaben zurückgezogen. die übrigen zehn Interessenten haben bis auf einen ihr Interesse bestätigt und damit eine sofortige Weiterbearbeitung ausgelöst. In drei Fällen liegen die abschliessenden Berichte vor und wurden bereits den Initianten zugestellt. Weitere fünf Berichte sind in Vorbereitung und werden nach den Sommerferien versandt.

Von den geplanten Kleinwasserkraftwerken sind laut Mitteilung hauptsächliche die Waldemme, die Kleine Emme, der Rümlig, der Renggbach und weitere kleinere Gewässer betroffen. In den meisten Fällen ist ein Auslaufkraftwerk mit einer Druckleitung zum Kraftwerksgebäude vorgesehen. Bei den Initianten handelt es sich in den meisten Fällen um Energiegesellschaften. Es treten aber auch private Personen und Gruppierungen als Gesuchsteller auf. In diesen Fällen handelt es sich meistens um Wasserwirbelkraftwerke.

Die Initianten sind nun aufgefordert, ein detailliertes Konzessionsgesuch als Vorprojekt einzureichen. Die einzelnen Vorhaben werden bekannt gemacht, wenn die entsprechenden Gesuche eingereicht worden sind.

pd/zim