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Neustadt Luzern: Elf Autoparkplätze werden aufgehoben

Die Stadt Luzern will den Raum rund um die Tödi- und Himmelrichstrasse aufwerten. Dadurch soll es mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit und weniger Parksuchverkehr geben. Die Autofahrer müssen in ein Parkhaus ausweichen.
Hugo Bischof
So wird der Strassenraum im Bereich der neuen Himmelrich-Überbauung aussehen: Vorne die Bundesstrasse, links die Himmelrichstrasse. (Visualisierung pd)

So wird der Strassenraum im Bereich der neuen Himmelrich-Überbauung aussehen: Vorne die Bundesstrasse, links die Himmelrichstrasse. (Visualisierung pd)

Zusammen mit der Fertigstellung der ABL-Blockrandbebauung «Himmelrich 3» auf Herbst 2019 und der geplanten Aufwertung des Spielplatzes «Bleichergärtli» in der Stadt Luzern soll auch der angrenzende Strassenraum in der Himmelrich- und Tödistrasse aufgewertet werden. Die bereits 1984 in diesen Strassenzügen angeordnete Begegnungszone bleibt bestehen, teilte das Stadtluzerner Tiefbauamt mit. Hingegen sollen die elf schrägen Parkplätze entlang der Tödistrasse aufgehoben werden. «Diese weisen aufgrund der eingeschränkten Sicht bei der Wegfahrt ein Sicherheitsdefizit auf und widersprechen einer begegnungszonengerechten Gestaltung», so der zuständige Projektleiter Dario Buddeke. «Zudem erzeugen sie Parksuchverkehr und verringern die Aufenthaltsqualität.»

Eine direkte Kompensation für die elf wegfallenden Parkplätze soll es nicht geben. «Die Autofahrer werden aber die Parkgarage in der neuen Überbauung Himmelrichstrasse nutzen können», sagt Buddeke. Hier müssen gemäss Bauauflage mindestens 48 öffentlich zugängliche Parkplätze zur Verfügung stehen.

Einbahnverkehr wird eingeführt

Das Temporegime in der Begegnungszone Himmelrich- und Tödistrasse bleibt bestehen. Hingegen wird das Gegenverkehrsregime aufgehoben und ein Einbahnregime mit Velo und Mofas im Gegenverkehr eingeführt. Für den motorisierten Individualverkehr wird es nur noch möglich sein, von der Bundesstrasse in die Himmelrichstrasse einzumünden und weiter Richtung Tödistrasse zu fahren. «Dank dieser Massnahme können der versiegelte Strassenquerschnitt auf ein Minimum reduziert und grosszügige Aufenthaltsbereiche geschaffen werden», so Buddeke. «Somit erhöhen sich die Verkehrssicherheit und auch die Aufenthaltsqualität deutlich.»

Für die Neugestaltung der Himmelrich- und Tödistrasse werden auch die bestehenden Rabatten entfernt, die Wegführung vereinfacht und die Beläge vereinheitlicht. Buddeke: «Mit den neu angelegten grosszügigen Kiesfeldern werden ansprechende Aufenthaltsbereiche geschaffen, welche mit Hochstammbäumen und fix montierten Stühlen ausgestattet werden.»

Mehr Parkplätze für Velos und Motorräder

Aufgrund der Aufwertung des «Bleichergärtli» und der neuen ABL-Überbauungen wird sich nach Einschätzung des städtischen Tiefbauamts der Parkierungsdruck auf die bestehenden Velo- und Motoparkfelder erhöhen. Aus diesem Grund sollen in der Tödistrasse je ein Velo- und Motoparkplatz für 44 Velos und 11 Motorräder eingerichtet werden. Zusätzlich wird in der Tödistrasse ein Auto-Parkfeld für behinderte Personen realisiert.

An der Infoveranstaltung der IG Bleichergärtli vom 20. November 2017 wurden die Gestaltungsvorschläge des beauftragten Landschaftsarchitekten vorgestellt. «Die IG Bleichergärtli begrüsst die Neugestaltung des Strassenraumes sehr und setzt sich insbesondere für den Verzicht aller elf Parkfelder in der Tödistrasse ein – zu Gunsten einer höheren Aufenthaltsqualität und für mehr Sicherheit für zu Fuss Gehende, speziell für Kinder», heisst es in der Mitteilung des Tiefbauamts.

Durch die Aufwertung des «Bleichergärtli» gibt es eine Verschiebung und Vergrösserung des südlichen Zugangs auf die Bleicherstrasse. Folglich sei der Fussgängerstreifen auf Höhe Bleicherstrasse 19 nicht mehr an der optimalen Lage, so Dario Buddeke: «Er wird deshalb 15 Meter Richtung Süden verschoben werden.» Die Verschiebung bedingt eine Neuorganisation der Auto- und Veloparkfelder entlang der Bleicherstrasse 17 bis 21, um die Überichtlichkeit und Sicherheit zu verbessern. Autoparkplätze werden hier nicht aufgehoben.

Die notwendige Planauflage wird am Samstag, 30. Juni 2018, im Kantonsblatt 2018 publiziert. Das Strassenprojekt liegt vom 2. bis 23. Juli 2018 beim Tiefbauamt öffentlich auf.

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