NEXIS FIBERS: «Das wäre sehr unerfreulich»

Am Donnerstag wird über das Schicksal der Emmer Firma entschieden. Welche Überlebenschancen Nexis Fibers hat, erklärt der Direktor der Wirtschafts­förderung.

Drucken
Teilen
Walter Stalder, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Walter Stalder, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Emmer Traditionsfirma Nexis Fibers AG (ehemals Viscose) steht kurz vor dem Aus. Sie hat Anfang November wegen Überschuldung ihre Bilanz deponiert. Schätzungsweise 60 Millionen Franken fehlen der Firma. Walter Stalder, der Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, bezeichnet es als «sehr unerfreuliche Entwicklung», sollte Nexis tatsächlich bankrott gehen. Stalder gibt zu bedenken, dass die entscheidende Frage sei, «ob Nexis Fibers mit Struktur- oder Konjunkturproblemen kämpft».

Weil Nexis Industriegarne für die Automobilbranche und andere Industriezweige herstellt, ist sie von der momentanen Krisenstimmung betroffen. Ob ein möglicher Investor einen Arbeitsplatz-Abbau in Emmen verhindern könnte, kann Walter Stadler nicht sagen.

Noémie Schafroth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.