NEXIS FIBERS: Nexis: Hoffnung für die restlichen Mitarbeiter

Zwei Investoren interessieren sich offenbar für die verbliebene Sparte Industriegarne und die Tochterfirmen in Osteuropa. Die Verhandlungen sind in vollem Gang.

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Das Firmengelände der Nexis Fibeers AG in Emmenbrücke. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Das Firmengelände der Nexis Fibeers AG in Emmenbrücke. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Was von der Nexis noch zu haben ist, soll in zwei Tranchen verkauft werden. Für die erste Tranche (Tochtergesellschaft in Deutschland) gibt es einen Interessenten, für die zweite (übrige Aktivitäten in Emmenbrücke und Tochterfirmen in der Slowakei und Lettland) zwei Interessenten, sagte gestern Philippe Posca von der Transliq AG bei der Gläubigerversammlung im Gersag-Zentrum. Weitere Angaben könne er nicht machen, denn die Verhandlungen liefen noch. Dennoch ist die Nachricht ein Lichtblick für die Nexis-Beschäftigten. Von den 122 Beschäftigten in der verbliebenen Industriegarn-Sparte in Emmenbrücke erhielten 65 Ende Mai die Kündigung, 57 sind ungekündigt angestellt. 

150 Arbeitsplätze gesichert
Bereits Ende März hatte der Verkauf des Monofil-Geschäfts an die St. Galler Sefar 150 Arbeitsplätze in Emmenbrücke gesichert, Sefar übernimmt auch 23 Lernende von der Nexis Fibers AG in Liquidation. 

René Cotter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.