Nicht mal halb so viele Plätze wie nötig

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Die meisten Fahrenden in der Schweiz gehören der Ethnie der Jenischen an, eine Minderheit den Sinti. Was beiden Gruppen gemeinsam ist: Ihre Lebensweise ist durch die Bundesverfassung geschützt. Dies bedeutet unter anderem, dass die Behörden verpflichtet sind, genügend Stellplätze zur Verfügung zu stellen. In der Praxis ist dies jedoch nicht der Fall. Gemäss der Stiftung Zukunft für Schweizer Fahrende seien rund 80 Durchgangsplätze und 40 Standplätze nötig. In der Schweiz gibt es jedoch gegenwärtig nur 15 Standplätze und rund 30 Durchgangsplätze. (red)