NID-/OBWALDEN: «Wirkung von 0,5 Promille ist verflogen»

Alkohol am Steuer – die Tendenz ist in Ob- und Nidwalden steigend. Wäre die Nulltoleranz die bessere Lösung?

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Ein Automobilist wird auf Alkohol getestet. (gestellte Aufnahme, Bild Dorothea Müller/Neue LZ)

Ein Automobilist wird auf Alkohol getestet. (gestellte Aufnahme, Bild Dorothea Müller/Neue LZ)

In Nidwalden haben sich im vergangenen Jahr Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, gehäuft. Auch in Obwalden ist die Tendenz ansteigend. Paul Gisin, Geschäftsleiter der Fachstelle für Alkohol- und Drogenprävention im Strassenverkehr, will sogar einen schweizweiten Trend in diese Richtung ausmachen.

Statistiken – unter anderem von der Beratungsstelle für Unfallverhütung – würden diese traurige Bilanz belegen. Seiner Auffassung nach ist die Wirkung der 0,5-Promille-Grenze längst wieder verflogen. Es brauche andere Massnahmen. Zum Beispiel plädiert Gisin dafür, dass die Polizeikorps die Strassenkontrollen verstärken. Zudem geht er davon aus, dass eine strikte Nulltoleranz Sinn machen würde: «Allerdings sollte die Erwartungshaltung nicht zu hoch sein. Auch eine solch restriktive Lösung würde wohl nicht das bringen, was man sich insgeheim davon erhofft.»

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner und Nidwaldner Zeitung.