NIDWALDEN: Nun kämpft auch die SP gegen Steuerrevision

Die SP Nidwalden hat zur Teilrevision des Steuergesetzes Stellung genommen. Wie bereits die Grünen kritisiert die Partei die geplanten Steuersenkungen.

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Beat Ettlin, Präsident der SP Nidwalden, kämpft gegen Steuererleichterungen für Reiche. (Archivbild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Beat Ettlin, Präsident der SP Nidwalden, kämpft gegen Steuererleichterungen für Reiche. (Archivbild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Die Teilrevision des Steuergesetztes führt zu Steuerausfällen von 17.8 Millionen Franken, so die SP Nidwalden.

Die Partei kritisiert - wie zuvor schon die Grünen Nidwalden - die Senkung der Gewinnsteuer von 9 auf 6 Prozent und des Kapitalsteuersatzes von 1 auf 0.1 Promille. Diese steuerpolitische Ausrichtung diene hauptsächlich vermögenden Personen und kapitalkräftigen Unternehmen, was die SP Nidwalden «in höchstem Mass ungerecht» findet.

Die Steuerattraktivität sei nur ein Faktor der Gesamtattraktivität des Kantons Nidwalden und dürfe nicht überbewertet werden. Daher ist für die SP das einzig Begrüssenswerte in der Teilrevision die Einführung des Eigenbetreuungsabzuges von 3000 Franken pro Kind, mit dem die Familien entlastet werden sollen. Sie schlägt jedoch einen Abzug von 5000 Franken pro Kind vor.

ost