NIDWALDEN: Pensionskasse rutscht in die roten Zahlen

Die Nidwaldner Pensionskasse wurde von der Wirtschaftskrise hart erfasst. Ihr Deckungsgrad sank stark.

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Bruno Fischer, Geschäftsführer der Pensionskasse Nidwalden. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Bruno Fischer, Geschäftsführer der Pensionskasse Nidwalden. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

«Das miserable Anlageergebnis hat den Deckungsgrad der Pensionskasse auf 83,1 Prozent herunterschnellen lassen», hält der Geschäftsbericht der Pensionskasse des Kantons Nidwalden für das Jahr 2008 fest. Gegenüber dem Vorjahr ist der Deckungsgrad um 15 Prozent gefallen.

Das «katastrophale Anlagejahr» habe zu diesem unbefriedigenden Ergebnis geführt, erklärt PK-Geschäftsführer Bruno Fischer. Die Finanz- und Wirtschaftskrise liess damit die Vermögensanlagen der Kasse von 470,1 (2007) auf 421,4 Millionen Franken (2008) schrumpfen. 2007 konnte noch ein Gewinn von 6,8 Millionen Franken ausgewiesen werden.

Bruno Fischer ist sich sicher, dass die Kasse in ihrer Existenz nicht gefährdet ist: Man habe viele Versicherte, die einzahlten, und nur wenig Rentner, die Geld erhielten, verweisen beide auf ein grosses Plus der Nidwaldner Pensionskasse.  

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.