«Niemer chond»: Das erste Zentralschweizer Solidaritäts-Nicht-Festival

Keine Festivals, keine Konzerte – um den diesjährigen Kultursommer steht's schlecht. Die IG Luzern initiiert nun das erste Zentralschweizer Nicht-Festival. Damit wollen sie ein Fundament für nach der Krise bauen.

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(lil) Zurzeit steht die Kultur aufgrund der Coronavirus-Pandemie vor schwierigen Herausforderungen: Keine Sommerfestivals, alle Konzerte abgesagt oder verschoben. Mit dem «niemerchond»-Festival will die IG Kultur Luzern nun einen solidarischen Beitrag an den Zentralschweizer Kulturplatz leisten.

Aus dem Archiv: Das letztjährige Blueballs Festival vor dem Hotel Schweizerhof.

Aus dem Archiv: Das letztjährige Blueballs Festival vor dem Hotel Schweizerhof.

Bild: Nadia Schärli , 20. Juli 2019

Und das ist die Idee: Mit dem Kauf eines «niemerchond»-Ticket wird das Projekt «Kulturkalender 2.0» unterstützt. «Mit dem neuen Zentralschweizer Kulturkalender möchten wir ein Fundament für die Zeit nach der Krise bauen», schreibt die IG Luzern in einer Mitteilung. Vom modernen Web-Kulturkalender profitieren nämlich alle: Kultur- und Kunstschaffende, Veranstalterinnen und natürlich auch Kulturkonsumenten und Konsumentinnen. «Wir möchten dem Zentralschweizer Kulturplatz die Sichtbarkeit verschaffen, die ihm zusteht!»

Mit dem Kauf eines niemerchond-Ticket werden zudem die nicht-spielenden Künstler*innen mit einer Gage unterstützt. Ein allfälliger Ertragsüberschuss fliesst zurück in Kulturprojekte.

Weitere Informationen sind hier zu finden: www.niemerchond.ch und www.kulturluzern.ch/spenden