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NOROVIRUS: Wenn man im Spital erst richtig krank wird

Keime, Bakterien, Viren: Sie machen auch vor dem Kantonsspital Luzern keinen Halt. Dass selbst im Spital Ansteckungsgefahr herrscht, zeigt der Fall eines kleinen Mädchens.
Gegen das Norovirus hilft nur eines: gute Hygiene und regelmässiges Händewaschen. (Symbolbild) (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Gegen das Norovirus hilft nur eines: gute Hygiene und regelmässiges Händewaschen. (Symbolbild) (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Verzweifelt sitzt eine weinende Mutter auf einem Bänkli vor dem Luzerner Kantonsspital. Ihre kleine Tochter, die ohnehin schon einen schweren Start ins Leben hatte und durch verschiedene Operationen geschwächt ist, leidet nun auch noch an einer Infektion. Schuld ist der Norovirus, wie die Ärzte der Frau mitgeteilt haben.

Der Fall hat sich diese Woche ereignet. Doch wie kann es sein, dass ausgerechnet in einem Spital Noroviren, die zum heftigen Brechdurchfall führen, grassieren können? Marco Rossi, Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene des Luzerner kantonsspitals sagt: «Wir setzen alles daran, dass solche Vorfälle nicht auftreten. Aber das Norovirus ist höchst ansteckend und kann auch bei bester Spitalhygiene nicht vollkommen beherrscht werden.»

Die meisten Noroviren-Fälle treten in den Wintermonaten auf. Gemäss Bundesamt für Gesundheit leiden in der Schweiz jährlich 400 000 Menschen an einem durch Noroviren verursachten Krankheitsverlauf. Zur Vorbeugung gibt es weder Medikamente noch eine Impfung. Mit einer guten Handhygiene kann dem Virenbefall wirkungsvoll begegnet werden.

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