Note 5,2 – «ungenügend»

Eigentlich war alles klar: Sandro Arnet (12, Name von der Redaktion geändert) erreichte im ersten Semester der 6. Klasse einen Notendurchschnitt von 5,2. Die Lehrerin und Sandros Eltern waren sich deshalb einig, dass der Schüler ans Langzeitgymnasium der Kantonsschule Seetal wechselt. Doch das Gymnasium lehnte den Antrag ab

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Jüngst sorgte der Luzerner Regierungsrat mit der Regeländerung für Staunen, wonach Sek-Schüler ab August wieder einen Notendurchschnitt von 4,0 (statt 3,5) benötigen, um auf gleichem Sek-Niveau in die nächste Klasse aufzusteigen (Ausgabe vom 3. Juli). Doch auch die Kriterien zum Übertritt von der 6. Klasse ins Langzeitgymnasium sind für manche Eltern nicht nachvollziehbar, wie ein konkreter Fall zeigt.

Demnach soll Sandro – wie übrigens zwei weitere Buben aus der gleichen Klasse – in die Sek A. Trotz eines Notenschnitts von 5,2. Einerseits hätte er auch in beiden Semestern der 5. Klasse einen Notendurchschnitt von 5,2 haben müssen (er hatte jeweils eine 5,0). Andererseits zeigt der durch die Klassenlehrerin ausgefüllte Beurteilungsbogen, dass Sandro nicht über die nötige Reife verfügt. Sandros Mutter ist anderer Meinung: Sie hat Rekurs eingelegt.

Alexander von Däniken / Neue Luzerner Zeitung

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