Notfall-Einsatz der Luftwaffe über Luzern

Über der Region Luzern hat es am Dienstagnachmittag zwei heftige Erschütterungen gegeben. Zwei F/A 18 flogen einen notfallmässigen Einsatz.

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Ein F/A 18 rollt zum Start. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ein F/A 18 rollt zum Start. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Dienstagnachmittag, kurz nach 16.20 Uhr: Zwei F/A 18 fliegen mit Überschallgeschwindigkeit über die Region Luzern. Weil die beiden Flugzeuge mehr als 1000 km/h erreichten, waren in der Region Luzern zwei heftige Erschütterungen zu spüren. Die beiden Flugzeuge stiegen auf, weil die Luft­waffe in einem notfallmässigen Einsatz stand. Dies sagte Laurent Savary, stellvertretender Kommunikationschef der Luftwaffe gegenüber 20 Minuten: «Weil ein Flugzeug den Luftraum verletzte, wurden zwei F/A 18 direkt vom Training im Wallis weg zu einer sogenannten ?Hot Mission? beordert, um das Flugzeug visuell und per Funk zu identifizieren», so Savary. Um welchen Flugzeugtyp es sich dabei handelte, wird nicht bekannt gegeben. Der Fall wird dem Bundesamt für Zivilluftfahrt gemeldet.

Wegen des Einsatzes sind bei der Luzerner Polizei ­mehrere Meldungen aus der ver­un­sicherten Bevölkerung eingegangen. «Auch ein geborstenes Fenster wurde gemeldet», so Mediensprecher Simon Kopp.

rem