NOTSCHLAFSTELLE: Obdachlose in den Zivilschutzbunker

Experten schätzen, dass in der Stadt Luzern bis zu 250 Obdachlose leben. Kommen diese Menschen bald in Zivilschutz-Anlagen unter?

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Mehr und mehr obdachlose Menschen in der Notschlafstelle Luzern. Gestellte Szene. (Bild Nadia Schärli/Meue LZ)

Mehr und mehr obdachlose Menschen in der Notschlafstelle Luzern. Gestellte Szene. (Bild Nadia Schärli/Meue LZ)

Als die Neue Luzerner Zeitung im vergangenen November publik machte, dass in der Stadt Luzern rund 40 Obdachlose leben, löste das mancherorts Verwirrung aus. Die Zahl, ein Umfrage-Ergebnis vom Verein Kirchliche Gassenarbeit, wurde von gewissen Fachleuten als zu hoch angezweifelt. Wie die Zeitung am Samstag publizierte, verzeichnete die Notschlafstelle Obdach im vergangenen Jahr 4000 Übernachtungen. Das entspricht einem Anstieg von 55 Prozent gegenüber 2007.

Annamarie Käch, Präsidentin des Vereins Jobdach, dem auch die Notschlafstelle angegliedert ist, geht mittlerweile von bis zu 250 Frauen und Männern aus, die in der Stadt Luzern obdachlos leben. Gemäss Käch werden Vertreter der Überlebenshilfe und Exponenten der Stadt nach den Sommerferien zusammenkommen. Thema des Meetings: Eine Zivilschutzanlage als zusätzliche Notschlafstelle für den kommenden Winter.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 24. Mai.