NOTTWIL: Mitarbeiter der SPS fordern Sozialplan ein

Die Mitarbeitenden der vor der Liquidation stehenden IT-Firma Uniresearch AG in Muhen AG und Nottwil kritisieren die Firmenbesitzerin Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS). Sie fordern den in Aussicht gestellten Sozialplan ein.

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Bruno Frick, Präsident der Schweizer Paraplegiker-Stiftung. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Bruno Frick, Präsident der Schweizer Paraplegiker-Stiftung. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Von einer sozialen Institution sei in dieser schwierigen Situation "mehr unternehmerisches Fingerspitzengefühl" erwartet worden, heisst es in einem offenen Brief der fast 30 Mitarbeitenden von Unireserarch. Der Brief wurde am Freitag im "Landanzeiger" publiziert

SPS-Präsident und Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick habe einen Sozialplan in Aussicht gestellt. Diesen habe man bislang nicht gesehen. Die für die Mitarbeiter zuständige Personalabteilung der SPS sei ebenfalls nicht in die Liquidation involviert worden.

Informatik und Computerkurse
Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung hatte im April beschlossen, Uniresearch mit Standorten in Muhen und Nottwil zu schliessen. Die 1997 gegründete Firma führte unter anderem Informatikaufgaben für das Paraplegikerzentrum in Nottwil aus und bot Computerkurse für Behinderte an.

Uniresearch wird gemäss Liquidator die Geschäftstätigkeit im Verlauf dieses Jahres einstellen. Der Grund dafür sei nicht eine wirtschaftliche Notlage, sondern die Liquidation sei "aufgrund der Ergebnisse einer mittelfristigen Markteinschätzung" gefällt worden

sda