NOTTWIL: Paraplegiker-Lehrstuhl kommt nach Luzern

Die Paraplegiker-Stiftung schwenkt um: Sie richtet ihren neuen Paraplegie-Lehrstuhl an der Uni Luzern ein. Sofern die Politik mitzieht.

Drucken
Teilen
Bruno Frick, Präsident der Schweizer Paraplegiker Stiftung SPS. (Bild Keystone)

Bruno Frick, Präsident der Schweizer Paraplegiker Stiftung SPS. (Bild Keystone)

Der Entscheid der Paraplegiker-Stiftung überrascht: Schon in einem Jahr werden an der Universität Luzern Behinderungen und die Integration von Para- und Tetraplegikern in die Gesellschaft erforscht. Die Stiftung hat die Verhandlungen mit der Regierung und der Uni Luzern diesen Mittwoch erfolgreich abgeschlossen, sagte Stiftungsratspräsident Bruno Frick gestern auf Anfrage dieser Zeitung. Noch laufen Verhandlungen um Details des Kooperationsvertrags – «er wird unterzeichnet, sofern wir uns einigen, wovon ich ausgehe», so der Schwyzer CVP-Ständerat.

Noch vor wenigen Monaten wollte die Stiftung die Professur an der Uni Freiburg einrichten und sie mit jährlich mehreren 100'000 Franken unterstützen. Luzern hatte vor drei Jahren kein Interesse angemeldet.

Für die Uni Luzern sei der Entscheid «hoch erfreulich», sagt Rektor Rudolf Stichweh. «Er eröffnet neue Perspektiven für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Forschung.» Nun hoffe man auf ein Ja zum Staatsbeitrag.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.