NOTTWIL: Sempi-Schiff gefährdet Umwelt kaum

Innert Jahresfrist soll der Bund das Sempi-Schiff bewilligen. Gutachten zerstreuen ökologische Bedenken der Gegner.

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Die Initianten des Sempi-Schiffs (von links): Hans Rudolf Gonzen­bach, Aldo Lehner, Oskar Heini und Robert Arnold. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Initianten des Sempi-Schiffs (von links): Hans Rudolf Gonzen­bach, Aldo Lehner, Oskar Heini und Robert Arnold. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Schifffahrt Sempachersee AG treibt ihr Projekt für ein Schiff für 150 Passagiere voran: Am Montag wurde das Gesuch in Bern deponiert. «Wir rechnen damit, im Herbst 2010 vom Bundesamt für Verkehr die Bewilligung zu erhalten», sagte Verwaltungsratspräsident Hans Rudolf Gonzenbach am Dienstag in Nottwil.

Nach einjähriger Bauzeit könnte das 37 Meter lange, 100 Tonnen schwere Schiff frühestens im Frühjahr 2012 den Betrieb aufnehmen. Werden die Bewilligungen bis vor Bundesgericht angefochten, dauerts rund ein Jahr länger. «Damit müssen wir rechnen, wir sind aber gut gewappnet», so Gonzenbach.

Das seit sieben Jahren geplante Sempi-Schiff wird von der Schutzvereini­gung Pro Sempachersee mit Unterstützung von Pro Natura und WWF sowie diversen Einzelpersonen bekämpft.

Die Gegner befürchten unter anderem eine zu grosse Belastung durch Lärm (Privatanlässe auf dem Schiff) sowie unerwünschte Eingriffe ins Ökosystem und ins Landschaftsbild des Sempachersees.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.