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NOTTWIL: Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen

Am 40. Zwillingstreffen sind sie ganz unter sich. Uns verraten Zwillinge ihre besten Streiche und sagen, warum sich eine Coiffeuse mal verdutzt die Augen rieb.
Wer ist jetzt wer? Freddy (links) und Stefan Fankhauser am gestrigen Zwillingstreffen, das zum 40. Mal vom Luzerner Zwillingsverein organisiert wurde. (Bild: Nadia Schärli (Nottwil, 8. April 2017))

Wer ist jetzt wer? Freddy (links) und Stefan Fankhauser am gestrigen Zwillingstreffen, das zum 40. Mal vom Luzerner Zwillingsverein organisiert wurde. (Bild: Nadia Schärli (Nottwil, 8. April 2017))

Zusammen entsteigen sie dem gemeinsamen Auto in der Tiefgarage des SPZ Nottwil, beide stecken sie im karierten Westernhemd und in Jeans, tragen dieselben Schuhe, beide sind sie Brillenträger – aber wer, bitte schön, ist nun Stefan, und wer ist Freddy Fankhauser? Sie lächeln um die Wette. Die 36-jährigen Brüder sind es gewohnt, mit dieser Frage konfrontiert zu werden. Sie sind Zwillinge. Eineiige. Gleichen sich in der Tat wie ein Ei dem andern. Sie sind schon immer beieinander gewesen – und es auch bis jetzt geblieben. Sie sind beide alleinstehend, wohnen zusammen in Rohrbach bei Huttwil, ja, und beide sind sie beruflich Lastwagenmechaniker. Und Country-Musikfan. Und Motorradfahrer in der Freizeit.

Am Samstag sind sie nach Nottwil ans 40. Zwillingstreffen des Luzerner Zwillingsvereins gekommen. Und treffen 50 Geschwisterpaare, die das gleiche Schicksal teilen. Zwilling sein. Wie ist das? «Schön. Man tickt halt schon in vielem sehr ähnlich», finden Othmar und Hermann Fölmli. Die 45-jährigen eineiigen Zwillingsbrüder sind im Menzberg aufgewachsen, dort zusammen zur Schule gegangen – und haben sehr ähnliche Zeugnisse nach Hause gebracht. Beruflich gingen die Wege dann auseinander. Othmar Fölmli ist Mechaniker geworden, lebt jetzt im Entlebuch. Sein Bruder Hermann bewirtschaftet den elterlichen Hof auf dem Menzberg. Noch immer gäbe es ulkige Verwechslungssituationen. Gerade kürzlich etwa: Da seien sie ohne Wissen vom andern innert kurzer Zeit zur gleichen Coiffeuse gegangen. «Was, Sie kommen schon wieder?», so die verdutzte Frage.

Opfer des Streichs sind die Französischlehrer

Das heitere Ratespiel von «Wer ist wer?» kennen auch Anna und Eva Vogel aus Escholzmatt, sie sind gleich angezogen, haben die Haare zum gleichen Kranz geflochten. Die Schwestern haben diese Ähnlichkeit auch schon mal ausgespielt. So etwa die Französischlehrer in Verlegenheit gebracht, indem sie aus Spass die Niveauabteilung getauscht haben. Auch Melissa und Melinda Portmann aus Malters kennen solches. Die Zwölfjährigen finden es schon lustig, «manchmal andere zu verulken», sagt eine von beiden. Wer, bleibt unklar.

Hannes Bucher

redaktion@zentralschweizamsonntag.ch

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