NOTTWIL: Weniger Mitgliederbeiträge und Spenden

Im vergangenen Jahr hat die Schweizer Paraplegiker-Stiftung 70,4 Millionen Franken eingenommen, 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu schaffen machen der Stiftung steigende Spitalkosten und Investitionen.

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Mitgliederversammlung der Gönner-Vereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung am Mittwoch in Nottwil. (Bild: PD)

Mitgliederversammlung der Gönner-Vereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung am Mittwoch in Nottwil. (Bild: PD)

Ein Rückgang musste die Stiftung auch bei den Jahresmitgliedschaften verkraften. Die Stiftung zählt noch gut 1,8 Millionen Mitglieder. Die lebenslangen Mitgliedschaften knackten erstmals die Grenze von 50'000, die Firmenmitgliedschaften legten um 28 Prozent zu.

Die finanzielle Unterstützung querschnittgelähmter Menschen belief sich im vergangenen Jahr auf 17,6 Millionen Franken. Rund einen Viertel davon machen die Leistungen an neu verunfallte Gönnermitglieder aus. Weitere 13,2 Millionen Franken flossen in Wohnungsumbauten, Hilfsmittel wie Rollstühle oder Beatmungsgeräte, Aus- und Weiterbildungen.

Die steigenden Spitalkosten und die notwendigen Investitionen in Erneuerungs- und Erweiterungsbauten fordern die Mittelbeschaffung heraus, teilt die Stiftung mit. Bis 2019 will das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil 150 Millionen Franken in die Modernisierung investieren (wir berichteten).

Barbara Moser Blanc (Rheinfelden), Pius Segmüller (Luzern), Vreni Stöckli (Ibach) und Stephan Zimmermann (Zürich) wurden von der Mitgliederversammlung als Vorstandmitglieder für weitere zwei Jahre bestätigt.

red

HINWEIS:
Der Jahresbericht steht auf www.paraplegie.ch zum Download bereit.