NOVARTIS-CHEF: Daniel Vasella wird in Luzern ausgepfiffen

Ungewöhnliches Ambiente für den Chef eines der grössten Pharmakonzerne der Welt am Mittwochabend in Luzern: Daniel Vasella referierte vor voll besetzten Bänken in der Jesuitenkirche – mit Zwischentönen.

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Für einen kurzen Moment im Hintergrund: Daniel Vasella wird von Unia-Mitgliedern unterbrochen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Für einen kurzen Moment im Hintergrund: Daniel Vasella wird von Unia-Mitgliedern unterbrochen. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Theologische Fakultät der Universität hatte den prominenten Wirtschaftsführer für die diesjährige Otto-Karrer-Vorlesung verpflichtet. In seinem Vortrag zum Thema «Verantwortung in Politik und Wirtschaft» hob Vasella unter anderem die Beteiligung von Novartis an Gesundheitsprojekten in Entwicklungsländern hervor.

Zunächst wurde er indes von einem Trillerpfeifenkonzert unterbrochen. Unter dem Transparent «Ethik predigen, Generika beerdigen» drangen Mitglieder der Unia Jugend Zentralschweiz zum Altar und beanspruchten Rederecht. Der Protest blieb indes friedlich.

rma

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.