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Nur Marcel Schwerzmann ziert sich noch

Die Regierung nach dem zweiten Wahlgang bei den Wahlen 2015 (von links): Robert Küng (FDP), Marcel Schwerzmann (parteilos), Reto Wyss (CVP), Guido Graf (CVP) und Paul Winiker (SVP). (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 10. Mai 2015))

Die Regierung nach dem zweiten Wahlgang bei den Wahlen 2015 (von links): Robert Küng (FDP), Marcel Schwerzmann (parteilos), Reto Wyss (CVP), Guido Graf (CVP) und Paul Winiker (SVP). (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 10. Mai 2015))

Bisherige Regierung Wie verhalten sich die amtierenden Regierungsräte nach dem angekündigten Verzicht von Robert Küng (FDP)? Reto Wyss (CVP, seit 2011) und Paul Winiker (SVP, seit 2015) werden erneut kandidieren, wie sie auf Anfrage sagen. Wyss zeigt sich «sehr motiviert für eine weitere Legislatur». Der 52-Jährige fühlt sich im Bildungs- und Kulturdepartement sehr wohl, sagt aber auch: «In einer neu zusammengesetzten Regierung braucht es diesbezüglich Bereitschaft zur Flexibilität.» Der 61-jährige Winiker ­betont, nur eine Legislatur ­reiche nicht, um mittel- und langfristig Projekte zu realisieren. Dass Wyss’ Parteikollege Guido Graf – er sitzt seit 2010 in der Regierung – ebenfalls wieder kandidiert, scheint wahrscheinlich. «Meine Arbeit macht mir viel Freude. Es gefällt mir sehr», so der 59-Jährige. Abschliessende Gedanken über ein erneutes Antreten habe er sich aber «noch keine gemacht».

Bedeckt gibt sich der parteilose Marcel Schwerzmann. Er stehe nicht unter Zeitdruck und warte zu, bis die Ausgangslage klar sei. «Diese werde ich mit meinem Umfeld diskutieren und erst ­anschliessend entscheiden», sagt der 53-Jährige, der 2007 gewählt wurde und damit amtsältester Regierungsrat ist.

CVP-Präsident würde SP-Politiker Schwerzmann vorziehen

Christian Ineichen und Angela Lüthold, die Präsidenten von CVP und SVP, begrüssen es beide sehr, wenn ihre bisherigen Kandidaten wieder antreten. Ineichen zeigt sich zudem «nicht abgeneigt, die SP zu unterstützen, wenn es ihr gelingt, eine gemässigte Kandidatur zu präsentieren». Die CVP unterstützte die SP bereits 2015 (siehe Kasten rechts). «Im Moment», sagt Ineichen weiter, «politisieren in der SP jedoch viele ideologisch vergrämte Leute.» Eine klare Haltung hat Ineichen zu Marcel Schwerzmann, der 2015 von der CVP nicht unterstützt wurde: «Ich zweifle an seinen Kompetenzen und würde im Sinne der Konkordanz eine SP-Vertretung vorziehen.» Lüthold äussert sich zu Schwerzmann nicht. (nus/rt)

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