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Kolumne

«Nur so chasch gwünnä...»: Diese drei Jass-Kniffs müssen sie kennen

Jass-Experte Dani Müller schreibt in seiner ersten Kolumne «Gschobe» über drei Dinge, die Sie besonders gut beherrschen müssen, um erfolgreich zu jassen und an einem Turnier vorne mit dabei zu sein.
Dani Müller

Beim Jassen ist nicht nur Kartenglück, sondern vor allem auch Können von entscheidender Bedeutung. An Schieber-Turnieren, wo eine grosse Anzahl Runden gespielt wird, gleicht sich das Kartenglück nämlich meistens durch Können wieder aus. Denn bei jedem Stich gibt es fast immer – Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel – nur eine einzige richtige Karte, die gespielt werden soll, weil sie die beste Option ist. So habe ich es gelernt, praktiziere es und gebe es aus eigener Erfahrung weiter.

Um erfolgreich zu jassen und an einem Turnier vorne mit dabei zu sein, muss man drei Dinge besonders gut beherrschen: 1. richtig verwerfen, 2. richtig anziehen und 3. richtig entscheiden, ob man selbst den Trumpf wählt oder doch besser schiebt. Für Letzteres gilt: Vorhand macht selber Trumpf mit «Trumpf-­Buur zu viert», mit «Trumpf-Buur, Nell, Trumpf-Ass zu dritt und guten Handkarten» und ebenso mit «Nell, Trumpf-Ass zu fünft und sehr guten Handkarten». Sowohl für einen «Obenabe» als auch einen «Undenufe» braucht man mindestens fünf sichere Stiche.

Mit einem schlechteren Blatt wird geschoben. Hat der Partner nach dem Schieben den Trumpf bestimmt, gilt für Vorhand: Den Trumpf-Buur «blutt» oder auch zu zweit nicht ausspielen, ebenso nicht das Trumpf-Ass zu dritt. Hat man den Trumpf-Buur «blutt», zeigt man mit dem Ausspiel eines Brettlis (also einer wert­losen Karte zwischen 6 und 9) einer anderen Farbe seinem Partner an, dass man den Trumpf-Buur hat.

Diese Regeln sind mathematisch belegt und entscheiden bei jedem einzelnen Spiel über wertvolle Punkte – und seien es nur deren zwei oder drei pro Spiel, die sich dann im Lauf eines ganzen Turniers summieren und sich in der Rangliste auszahlen. Nun wünsche ich Ihnen mit oder ohne Kartenglück «Guet Jass»! Und nicht vergessen: «Nur so chasch gwünnä!».

Hinweis: Dies ist die erste von neun Jass-Kolumnen. Die Serie erscheint im Zusammenhang mit der 12. Zentralschweizer Jassmeisterschaft unserer Zeitung.

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