OB- UND NIDWALDEN: Hier ist der Polizist ein Allrounder

Der Beruf eines Polizisten lockt noch immer viele junge Leute an. Trotzdem fehlt der Obwaldner Polizei noch ein Beamter. Die Hürde ist hoch.

Drucken
Teilen
Michèle Kägi kontrolliert einen Lastwagenfahrer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Michèle Kägi kontrolliert einen Lastwagenfahrer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Es gibt viele vornehmlich junge Leute, die mit dem Gedanken spielen, bei der Polizei zu arbeiten. Dennoch hat die Polizei zum Teil Mühe, geeignete Leute zu finden, wie an einem Informationsabend kürzlich im Berufsinformationszentrum in Stans zu vernehmen war.

Die Polizeikorps von Ob- und Nidwalden stellten dort zusammen mit der Securitas ihre Arbeit vor. So konnte die Obwaldner Kantonspolizei aus 30 Bewerbern nur gerade 2 berücksichtigen. Ein Polizeibeamter fehlt den Obwaldnern immer noch. Bei der Nidwaldner Kantonspolizei ist momentan keine Stelle offen.

Manko in Sprache und Sport
Ein grosses Manko bei vielen Bewerbungen seien mangelnde Deutsch- und EDV-Kenntnisse, sagte Reto Berchtold, Leiter Dienstabteilung Kommandodienste der Kantonspolizei Nidwalden, vor rund 40 Zuhörern. Zudem habe die sportliche Leistungsbereitschaft in den letzten Jahren abgenommen. Die hiesigen Polizeikorps sind recht klein. Auch deshalb sind sie nicht mit Korps der Städte zu vergleichen. Ein Polizist muss hier Allrounder sein.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.