OBERDORF: Der Instruktor ist auf dem Weg der Besserung

Nach dem Sprengunfall in Oberdorf besteht die Hoffnung, dass sich der Instruktor bald erholen wird.

Drucken
Teilen
Mit solchen Zündkapseln wurde bei der Polizeiausbildung in Oberdorf gearbeitet, als es zur Explosion kam. (Bild Kantonspolizei Nidwalden)

Mit solchen Zündkapseln wurde bei der Polizeiausbildung in Oberdorf gearbeitet, als es zur Explosion kam. (Bild Kantonspolizei Nidwalden)

«Es besteht die Hoffnung, dass er gesund wird, ohne bleibende Schäden davonzutragen», sagt Simon Kopp zum Zustand des 46-jährigen Instruktors aus Luzern, der beim Sprengunfall in Oberdorf schwer verletzt worden war. Der Mann sei ausser Lebensgefahr, werde aber noch eine Weile in Spitalpflege bleiben, so der Mediensprecher der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden.

Der Nidwaldner Verhörrichter Alois Bissig meint: «Die Aussagen des Instruktors könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.» Nach wie vor ist unklar, wie es am Samstag zur Detonation kommen konnte.

Es werde in alle Richtungen ermittelt, mit einbezogen werden unter anderem die Spuren von Metall- und Pulverrückständen am Unfallort, andere Zündmöglichkeiten wie elektrostatische Impulse oder Erschütterung, aber auch die Frage nach Herkunft, Alter und Lagerung der Kapseln. Wie lange die Untersuchungen dauern, sei schwierig abzuschätzen.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.