OBERDORF: Familie stellt Einbürgerungs-Gesuch erneut

Die Oberdorfer befinden über die Einbürgerung von Mitgliedern einer Familie aus dem Kosovo. Das haben sie bereits schon einmal getan.

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(Symbolbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

(Symbolbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Damit eine Person Schweizer Bürger werden kann, braucht sie das Bürgerrecht einer Gemeinde. Danach kann das Bürgerrecht auf kantonaler und eidgenössischer Ebene erteilt werden.

Am 29. November 2006 hatte die Gemeindeversammlung Oberdorf eine Familie aus dem Kosovo eingebürgert. Später beging der Vater der Familie ein schweres Verkehrsvergehen. Das Urteil vom 24. September 2007 wurde rechtskräftig. Damit eine Einbürgerung vollzogen werden kann, braucht es auch die Einbürgerungsbewilligung des Bundes. Diese war der Familie am 20. Oktober 2004 erteilt worden und lief am 20. Oktober 2007 ab. Aufgrund der Schwere des Verkehrsvergehens wurde die Bewilligung nicht verlängert.

Die Ehefrau mit den minderjährigen Kindern und die volljährige Tochter haben nun ein neues Einbürgerungsgesuch gestellt. Darüber stimmt die Gemeindeversammlung vom Mittwoch ab.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.