OBERGERICHT: Hund erschossen – Busse ist rechtskräftig

Der ehemalige Wasenmeister der Stadt Luzern, Kurt Würsch, muss die 1000 Franken Busse für das Abschiessen eines Hundes sowie die Verfahrenskosten von rund 15'000 Franken bezahlen. Dies hat das Luzerner Obergericht entschieden.

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Das Obergericht hat Würschs Beschwerde gegen den Entscheid des Luzerner Amtsgerichtes abgewiesen.

Das Verdikt des Obergerichtes ist rechtskräftig, wie Pia Süess vom Obergericht bestätigt. Würsch kann den Entscheid auch nicht ans Bundesgericht weiterziehen, weil die Frist bereits abgelaufen ist. Telefonisch war er am Dienstag nicht erreichbar.

Der Fall liegt drei Jahre zurück. Kurt Würsch hatte im Juli 2005 einen Hund im Sagenwald bei Hochdorf erschossen, weil dieser gewildert habe. Als Pächter des dortigen Jagdreviers sei er zum Abschuss berechtigt gewesen, weil er den wildernden Hund nicht habe einfangen können, gab er zu Protokoll.

sh/Neue LZ